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Donnerstag, 29. Juli 2010 - 19:37 Uhr
Im Emscher-Lippe-Land gibt es immer mehr Zeitarbeiter.

Die Agentur für Arbeit Gelsenkirchen sieht in diesem Trend aber keine negative Entwicklung.

(REPORTER)
Laut Arbeitsagentur ist die Zeitarbeit ein erster Einstieg in ein Unternehmen, der im besten Falle auch zu einer festen Anstellung führe. Insgesamt suchen im Moment gut 28.000 Menschen in unseren drei Städten einen neuen Job. Das sind 1,4 Prozent mehr als im Vormonat. Nur in Bottrop ist die Arbeitslosenquote gleich geblieben. Erfreulich sei, dass der Agentur zur Zeit deutlich mehr freie Stellen gemeldet werden, heißt es von dort.
Ann-Christin Becker, Nachrichtenredaktion

Donnerstag, 29. Juli 2010 - 19:36 Uhr
Die Städte Bottrop und Gelsenkirchen bieten den Opfern der Massenpanik bei der Loveparade Hilfe an.

Viele der Besucher würden mit den Ereignissen und Bildern nicht fertig, heißt es.

(REPORTER)
Den betroffenen Menschen wollen die Sozialpsychiater der Gesundheitsämter bei der Bewältigung ihrer Ängste helfen. Allerdings bitten beide Städte um eine telefonische Voranmeldung. Das Angebot ist kostenlos. Die Kontaktdaten bekommen Sie an unserer Hotline: 0800 / 360 und 4 Mal die 8. - Am Samstag gibt es in Duisburg außerdem einen zentralen Gedenk-Gottesdienst für die Opfer der Loveparade-Tragödie. Radio Emscher Lippe berichtet von dort ab 11.00 Uhr in einer Sondersendung.
Raphael Boch, Nachrichtenredaktion

INFO
Bottrop: 02041 / 70 35 00
Gelsenkirchen: 0209 / 169 40 04

Donnerstag, 29. Juli 2010 - 19:35 Uhr
In Gelsenkirchen-Rotthausen beginnt die Sanierung der evangelischen Kirche.

Die Arbeiten kosten mehr als 430.000 € und sollen bis zum Winter fertig sein. Am Turm und am Schiff der Kirche wird die Fassade aufwändig erneuert. Außerdem müssen Teile des Dachs neu gedeckt werden. Zum einen ist die Kirche alt, zum anderen hat auch das Unwetter vor einem Jahr seine Spuren hinterlassen. Die Kirche an der Steeler Straße bleibt für Gottesdienste geöffnet, die Glocken werden aber während der Arbeiten großteils nicht läuten.

Donnerstag, 29. Juli 2010 - 19:34 Uhr
Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen fordern so schnell wie möglich Hilfe von der neuen Landesregierung im Kampf gegen die Schulden.

In einem Brief an NRW-Ministerpräsidentin Kraft bittet das Aktionsbündnis "Raus aus den Schulden" um ein dringendes Treffen.

(REPORTER)
Hannelore Kraft hatte vor der Landtagswahl versprochen, den hoch verschuldeten Städten im Ruhrgebiet zu helfen - jetzt soll sie nach Meinung der Stadtoberhäupter Wort halten. Die Kämmerer wollen sich außerdem so schnell wie möglich mit dem neuen Finanzminister treffen, um über Wege aus der Krise zu beraten. Nach neuen Berechnungen müssen die am meisten verschuldeten Städte jeden Monat 500 Millionen Euro Kassenkredite aufnehmen, um ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen.
Annika Mergehenn, Nachrichtenredaktion

Donnerstag, 29. Juli 2010 - 19:33 Uhr
Die Gewerkschaft Verdi im Emscher Lippe-Land wehrt sich gegen kleinere Wohnungen für Hartz-IV-Empfänger.

Das Bundes-Arbeitsministerium hat vorgeschlagen, die Wohnungsgrößen zu verringern.

(REPORTER)
Diesen Vorschlag bezeichnet Verdi-Chef Wolfgang Gottschalk als völlig absurd. Vielen drohe damit beispielsweise der Umzug in eine kleinere Wohnung. Dies seien Sparprogramme auf Kosten der Hilflosen und Einkommensschwachen. Außerdem ließen sich solche "Hundehüttengrößen" auf dem Wohnungsmarkt in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen nicht ausreichend finden, so Gottschalk weiter. Zudem sei es sehr wahrscheinlich, dass die Arbeitslosen dann in sozialen Brennpunkten untergebracht würden.
Raphael Boch, Nachrichtenredaktion

Donnerstag, 29. Juli 2010 - 19:32 Uhr
Im Betrugsfall beim Gelsenkirchener Reisebüro "Ticket Point" ist ein weiterer Teil des Geldes wieder aufgetaucht.

Der beschuldigte Mitarbeiter hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft weitere 140.000 Euro zurückgegeben. Vorige Woche hatte er bereits 660.000 Euro zurückgezahlt. Der Mitarbeiter des Reisebüros soll insgesamt 1,8 Millionen Euro vom Firmenkonto unterschlagen haben. Laut Staatsanwaltschaft melden sich immer noch betroffene Kunden, die möglicherweise ihre Reisen nicht antreten können. Das wieder aufgetauchte Geld soll jetzt so schnell wie möglich an den "Ticket-Point" und die Betrugsopfer weitergeleitet werden.

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Nach der Loveparade

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