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Das kleine Ramadan-ABC

Der Ramadan ist der islamische Fastenmonat. Und heute (11.08.2010) geht´s wieder los. Wir haben für Sie die wichtigsten Infos zusammengestellt.

Ausnahmen: Nicht alle Muslime müssen fasten - Alte, Kranke, kleine Kinder, schwangere oder stillende Frauen sind zum Beispiel von der Fastenpflicht ausgeschlossen.

Durst: Wenn gleichzeitig nicht gegessen wird, ist der Durst geringer; der Wassermangel ist dann auch nicht gesundheitsschädlich

Essen ist während des Ramadans nur nach Sonnenuntergang erlaubt.

Gesundheit: Das Fasten am Tage und Essen in der Nacht sind normalerweise nicht gesundheitsschädigend.

Inneres Fasten: Das bedeutet, dass die Muslime während der Fastenzeit nichts Verwerfliches bewusst anschauen, nichts Schlechtes reden, auf nichts Böses hören und nichts Verabscheuungswürdiges tun sollen.

Kinder/Kranke müssen nicht fasten - es ist wichtig, dass das Fasten ohne gesundheitliche Schäden überstanden werden kann.

Monat: Genau einen Monat dauert der Ramadan.

Nasenspray ist auch verboten!

Ramadan ist Arabisch und bedeutet „brennende Hitze und Trockenheit“ - das deutet auf das Hitzegefühl im Magen hin, das vom Durst erzeugt wird.

Sonnenuntergang: Ab dann dürfen die Muslime wieder essen.

Trinken dürfen die gläubigen Muslime während der Fastenzeit nicht tagsüber.

Zeit: Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang wird gefastet. Dabei verschiebt sich die Fastenzeit jedes Jahr um ein paar Tage nach vorne, sodass mal Fastenzeiten mit längeren, mal mit kürzeren Tagen vorkommen.


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