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Das "Pro NRW Wochenende" in Gelsenkirchen

Die rechtsgerichtete Pro NRW hat am letzten März-Wochenende zu mehreren Anti-Islam-Veranstaltungen aufgerufen. Begleitet wurden sie von zahlreichen Gegendemonstrationen.

Gegendemo gegen Pro NRW Treffen (27.03.)

Rund 350 Menschen haben am Samstag gegen das Treffen der rechten Pro NRW im Schloss Horst demonstriert. Sie wollten ein Zeichen setzen gegen rechts und gegen die Spaltung der Menschen. Die Anhänger von Pro NRW ließen sich kaum sehen - wenn, wurden sie von gellenden Pfeifkonzerten begrüßt. Laut Polizei kamen rund 180 Menschen zu der Anti-Islam-Konferenz. Auffällig bei den Gegendemonstranten war, dass vergleichsweise wenig Ausländer oder Muslime selber demonstriert haben. Das konnten die wenigen Anwesenden kaum verstehen. Gegen halb drei waren die Proteste weitesgehend beendet - und alles war friedlich geblieben. Die Polizei zeigte sich mit dem Einsatz sehr zufrieden. Beide Seiten hätten besonnen reagiert.

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Mahnwache gegen Pro NRW (26.03.)

Rund um die sogenannten Mahnwachen vor Moscheen ist heute Mittag im Emscher Lippe-Land alles ruhig geblieben. Veranstalter waren die Rechtspopulisten von Pro NRW. Ihre Mahnwache an der Moschee in Gelsenkirchen an der Horster Straße war nach nur 40 Minuten beendet. Zur Gegenveranstaltung kamen rund 100 Menschen. Laut Polizei ist alles ruhig geblieben. Im Anschluss gab es eine weitere Mahnwache vor der großen Moschee in Essen-Katernberg an der Schalker Straße. Hier war der Gegenprotest sogar noch größer.


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