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Der Metrorad-Test

„In Bottrop, Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Herne, Mülheim a.d.R. und Oberhausen können Sie sich ein Metrorad ausleihen und an jeder beliebigen Metroradruhr-Station wieder abgeben“ – so der Werbetext. Einfach ausleihen und losfahren? Unsere Reporterin Fabricia Josten hat das Metrorad getestet und die wichtigsten Infos zusammengestellt.

Registrierung
Einfach ausleihen und losfahren geht schon mal nicht! Zuerst muss ich mich einmalig registrieren. Entweder am Telefon, an einer Tourist-Information oder im Internet. Bezahlen kann ich nur per Überweisung oder per Kreditkarte. In bar bezahlen ist nicht möglich. Urteil: Aufwendiges Registrierungs-Prozedere = zu aufwendig

Preise
1 Euro pro Stunde und 8 Euro für 24 Stunden. Bus- und Bahnkunden fahren jeden Tag bis zu einer halben Stunde kostenlos. Urteil: Die Preise sind in Ordnung.

Ausleihen
Dafür muss ich an der Metrorad-Station die Kundenhotline 030 69205046 anrufen. Dann muss ich das Fahrradkennzeichen auf der Tastatur meines Handys eingegeben und dann bekomme ich einen Zahlencode per SMS aufs Handy geschickt. Damit kann ich das Schloss öffnen und losfahren. Urteil: Das Ausleihen an sich geht dann doch schnell und unkompliziert.

Rückgabe
Das Rad kann ich an jeder Metrorad-Station abgeben. Zum „Auschecken“ muss ich erneut die Kundenhotline anrufen. Urteil: Auch das Zurückgeben ist unkompliziert... wenn man ein Handy dabei hat.

Das Rad
Das Metrorad ist ein klassisches Damenfahrrad mit einem bequemen Sattel und Griffen am Lenker. Die Drei-Gang-Schaltung ist ein wenig Old-School, erfüllt aber ihren Zweck. Die Polizei bestätigt mir, dass das Metrorad absolut sicher für den Straßenverkehr ist. Urteil: Alles super... aber leider kann ich den Hebel für das Licht nicht finden.

Standorte
Alle Standorte und Informationen zum Metrorad gibt es auf www.metroradruhr.de

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