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Innovation City Gelsenkirchen - Die Bewerbung

Gelsenkirchen geht nicht allein ins Rennen um den Titel der Innovation City. Zusammen mit Herten hat die Stadt die einzige Doppelbewerbung vorgelegt. Rund um das ehemalige Bergwerk Lippe leben rund 70.000 Menschen im Projektgebiet. Einbezogen sind die Stadtteile Scholven, Hassel, teilweise Buer sowie Westerholt, Bertlich, Langenbochum, Paschenberg und Teile von Herten-Mitte. Hier soll laut Bewerbung in den kommenden zehn Jahren eine Modellstadt entstehen, in der erstmals im Bestand weltweit richtungweisende Lösungen für Energieeffizienz angewendet werden.

Gelsenkirchen bringen jeweils Ihre gesetzten Marketing- und Entwicklungsschwerpunkte ein. Gelsenkirchen als Solarstadt, Herten als Wasserstoffstadt.

In die Waagschale werfen beide Städte ihre langjährige Erfahrung, Erfolge, Strategien und Partnernetzwerke in Sachen „neue Energien". So habe man sich mit Innovationskernen wie dem Wissenschaftspark Gelsenkirchen und dem Wasserstoff-Kompetenzzentrum H2Herten, der ersten Klimaschutzsiedlung und dem ersten interaktiven Solardachkataster in NRW bis zum wasserstoffbetriebenen Busverkehr bereits bundesweit profiliert.

Zudem wollen die beiden ehemaligen Bergbaustädte mit ihrer gemeinsamen Bewerbung auch ein Zeichen für die künftige Stadtentwicklung im Ruhrgebiet setzen: Eine gemeinsame Entwicklungsstrategie durch Kooperation und regionale Vernetzung praktiziere man in Gelsenkirchen und Herten bereits seit zwei Jahrzehnten mit wachsendem Erfolg.

Bei Innovation City geht es darum, eine Stadt oder einen Stadtteil des Ruhrgebiets in den nächsten zehn Jahren zur Niedrigenergiestadt der Zukunft umzubauen. Diese einzigartige Modellstadt für Klimaschutz soll internationalen Vorbild- und Vorzeigecharakter haben. Mittel- bis langfristig soll das gesamte Ruhrgebiet zu einer Niedrigenergieregion werden. Ziel ist die deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs und damit des CO2 -Ausstoßes. Dies soll durch den Einsatz innovativer Produkte und Verfahren in allen Bereichen des täglichen Lebens geschehen, z.B. durch den Einsatz neuer Techniken in Fahrzeugen und die flächendeckende Sanierung von Hausfassaden.

Träger des Modellprojektes ist der Initiativkreis Ruhr, ein Zusammenschluss von rund 60 Wirtschaftsunternehmen, die im Ruhrgebiet tätig sind. Unterstützt wird das Projekt vom Land Nordrhein-Westfalen. Zusätzliches Geld sollen von der EU kommen. Der Initiativkreis geht davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren Investitionen und Fördermittel in Milliardenhöhe in Projekte fließen werden, die unmittelbar mit InnovationCity zusammenhängen.

Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier:


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