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RUHR.2010 - Die Serie

100% von hier - Die Projekte zum Kulturhauptstadtjahr

Es gibt eine Vielzahl an Projekten im Kulturhauptstadtjahr 2010 - wir haben einige herausgesucht und stellen Ihnen diese vor. Vielleicht ist auch etwas für Sie dabei? Hören Sie hier unsere Beiträge.

Außerdem können Sie die Kulturhauptstadt mit uns auch spielerisch erfahren. Machen Sie mit bei unseren Online-Flash-Spiel und treffen Sie die gesuchten Ziele möglichst genau. Jetzt mitspielen.

Bochum: Urbanatix

In der Marienkirche sind in den nächsten Monaten Trampoline, Rampen und Matten aufgebaut - und die steinernen Säulen sind mit Schaumstoff verkleidet. Warum? Damit sich die Artisten von Urbanatix, dem Jugend-Kulturhaupstadtprojekt nicht weh tun können. Die Streetart-Artisten trainieren nämlich ab jetzt in de Marienkirche, für ihre große Show in der Jahrhunderthalle im März. Reporterin Rike Ullrich war beim ersten Training mit dabei.

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Weitere Infos finden Sie unter www.urbanatix.de

Dortmund: 2-3 Straßen

Wohnen als Kunst! Das Kulturhauptstadt-Projekt 2 bis 3 Straßen beschäftigt sich nicht mit toten Kunstgegenständen, sondern mit Menschen. Es ist mehr ein Gesellschaftsprojekt, als ein Kunstprojekt. In Dortmund, Duisburg und Mülheim hat der Künstler Jochen Gerz je ein Viertel ausgeguckt, in dem viele Migranten leben. Und in diese Viertel sind in ursprünglich leerstehende Wohnungen Menschen aus der ganzen Welt eingezogen. Die konnten sich vorher duch ein langwieriges Verfahren beim Künstler bewerben. Einer, der das lange Verfahren durchgehalten hat, ist der Bochumer Mislav Stambuk. Er wohnt jetzt in der Dortmunder Nordstadt:

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Duisburg: Giacometti-Ausstellung

Giacometti - das ist nicht etwa eine neue italienische Spezialität, sondern der Name eines Skulpturenkünstlers aus der Schweiz. Das Duisburger Lehmbruck-Museum präsentiert ab dem 31. Januar im Rahmen der "Kulturhauptstadt 2010" eine Ausstellung des Künstlers. Insgesamt 141 Werke Alberto Giacomettis werden dann in dem Museum gezeigt - das
bekannteste unter ihnen: "Die Frau auf dem Wagen".

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Duisburg: 2 bis 3 Straßen

In Duisburg läuft zur Zeit ein ungewöhnliches Projekt zur Kulturhaupstadt 2010. Die Stadt hat vier neue Einwohner bekommen. Die wohnen ein Jahr im Ruhrgebiet und schreiben ein Buch über das Leben hier bei uns.

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© TAS Emotional Marketing GmbH
© TAS Emotional Marketing GmbH
Essen: A40

Die A 40 unsere Ruhpott-Autobahn wird am 18. Juli für ganze 60 Kilometer gesperrt. Anstatt Autos sind dort dann rund 20 000 Tische platziert. Es wird gefeiert, gegessen und Sport getrieben. Was sonst noch dort los sein wird, können sie sich unten anhören. Ab dem 18. Januar startet das 2. Losverfahren. Alle die sich beim ersten Mal beworben haben, bleiben weiter im Losverfahrn. Bewerben kann man sich aber trotzdem noch. Ein Tisch kostet übrigens 25 Euro. Dort haben dann bis zu 10 Leute Platz. Hier können Sie sich bewerben.

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Essen: Trommeln

Die Kulturhauptstadt 2010 eintrommeln. Das passiert seit 2007 immer wieder. Da trommeln laufend Kinder für Kinder auf selbstgebastelten Trommeln. Die sind mit Freundschaftsbotschaften beklebt. Damit soll an die Rechte der Kinder erinnert werden. Einige Schulen aus Essen nehmen daran teil. Aus dem Verein "Kinder sind der Rhythmus dieser Welt" ist damit ein offizielles Projekt der Kulturhauptstadt geworden. Einige Auftritte hatten die Schülerinnen und Schüler aus Essen schon. Im nächsten Jahr werden noch einige folgen. Die genauen Termine stehen noch nicht fest. Aktuelle Informationen bekommt man aber auf der Internetseite: www.wir-trommeln-fuer-kinder.de

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Gelsenkirchen: Day of Song

Es ist eines der absoluten Highlights des Kulturhauptstadtjahres im Ruhrgebiet - der Day of Song am 5. Juni. Aber da steht nicht nur ein Chor auf irgeneiner Bühne zwischen Mülheim und Dortmund - das ganze Ruhrgebiet soll an einem Tag singen. An der Bushaltestelle, in der Kneipe oder im Auto. Alle Sänger können zu dem großen Finale in die Arena kommen. Der Eintritt kostet 16.50 Euro - singen inklusive. Jesco von Eichmann über den Day of Song.

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Ruhr.2010-Projekt in Hagen: Altenhagener Brücke / Foto: Michael Kleinrensing
Foto: Michael Kleinrensing
Hagen: Altenhagener Brücke

Auch Hagen lässt sich bei RUHR.2010 nicht lumpen. Viele Veranstaltungen präsentiert "das Tor zum Sauerland" im Kulturstadtjahr. Das zweifellos größte Highlight findet Ende Juli statt. Mittelpunkt steht dann die Altenhagener Brücke (Ebene 2). Was genau passiert verrät Reporter Dennis Burk.

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Cyberheldin Lara Croft blickt auf die Superman-Vitrine in der Helden-Ausstellung. Foto: LWL/Martin Holtappels
Cyberheldin Lara Croft blickt auf die Superman-Vitrine in der Helden-Ausstellung. Foto: LWL/Martin Holtappels
Hattingen: Helden

Ein Highlight im Kulturhauptstadtjahr Ruhr ist die Heldenausstellung im Hattinger Industriemuseum Henrichshütte. Zu sehen gibt es dort über 800 Ausstellungsstücke, die uns an Helden von der Antike bis heute erinnern. Unter anderem die olle Schmuddeljacke von Tatortlegende Horst Schimanski aber auch tragische Stücke, wie Stahlträgerteile des eingestürzten World Trade Centers. Reporter Daniel Rohde ist schon vor der Eröffnung durch die Ausstellung geschlendert.

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Die Ausstellung läuft vom 12. März bis zum 31. Oktober. Der Eintritt kostet für Erwachsene 6 und für Kinder und Jugendliche 4 Euro.

Herne: AufRuhr 1225!

Kulturhauptstadt Ruhrgebiet 2010, das heisst: Der Pott feiert sich selbst und zeigt was er drauf hat. Auch das Archäologische Museum in Herne macht Programm. Aber wie der Begriff „ Archäologisch „schon sagt: Die zeigen nicht, was im Ruhrgebiet los ist, sondern was hier so los war, vor langer, langer Zeit. Das Archäologische Museum in Herne präsentiert: AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen. Martin Lang berichtet:

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Mülheim: Seelöwen

Das Kulturhauptstadtjahr ist gerade mal ein paar Wochen alt und uns erwarten noch jede Menge aufregende Erlebnisse im ganzen Ruhrgebiet. Mülheim an der Ruhr setzt in 2010 zwar vor allem auf Theater. Aber das ist bei Weitem nicht das Einzige. Im Juni zum Beispiel wird es in Mülheim tierisch. Jasmin Brandenburg mit den Infos:

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Noch mehr Kultur: Typen, Themen, Orte
Castrop-Rauxel: Kiosk

Sie gehören zum Ruhrgebiet wie die Zechen, der Fußball und die Currywurst: Kioske. Die kleinen Anlaufstellen in der Nachbarschaft versorgen uns im Vest schon seit Generationen mit Getränken, Tabak, Süßigkeiten und Lesestoff. Doch die Kult-Buden sterben langsam aus. Die Trinkhalle von Anneli Dünkel auf der Vörderstraße in Castrop-Rauxel ist eine der letzten ihrer Art.

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Castrop-Rauxel: Taubenvater

Liebevoll hält er seine beste Taube in den Händen, im Bastkorb wartet der Schwarm auf den großen Flug. In Castrop-Rauxel hat man dem „Taubenvater" ein ewiges Denkmal aus Bronze gesetzt. Seine lebenden Ebenbilder sterben im Vest allmählich aus…

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Marl: Kleingärtner

Wir sind mitten im Kulturhauptstadtjahr Ruhr 2010, aber um wahre Ruhrgebietskultur kennen zu lernen, muss man nicht ins Theater gehen. Da reicht auch ein Spaziergang durch die eigene Siedlung. Vielleicht treffen Sie ja einen Hobbygärtner auf dem Weg in seine Laube… denn auch das ist „typisch Ruhrgebiet“: Die Kleingartensiedlungen.

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Recklinghausen: Der Bergmann

Herbert Grönemeyer singt das "Steigerlied" eigentlich immer bevor er auf Konzerten von "Bochum" singt, der Stadt "Tief im Westen" - wo die Sonne verstaubt! Aber nicht nur in Bochum stand früher ein Zechenturm neben dem anderen, war die Luft voll Staub und Ruß – nein! Auch im Vest war der Bergbau mal die wichtigste Industrie...

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Recklinghausen: Gastarbeiter

Kohle, Zechen, Schwerindustrie… all das hat unser Ruhrgebiet natürlich entscheidend geprägt. Aber die Seele des Reviers - das sind die Menschen, die hier leben. Wir sind der wahren Ruhr-Kultur auf der Spur - und ein wichtiger Bestandteil sind die Gastarbeiter, die vor allem in den 60ern zu uns kamen. Aus der Türkei, vom Balkan oder aus Griechenland. Viele schufteten auf dem Bau oder unter Tage - manche schufen sich aber auch eine eigene Existenzgrundlage.

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Waltrop: Curry-Heini

Eine Wurst, ein Mythos: Die Currywurst gehört zum Ruhrgebiet wie Grönemeyer zu Bochum. Und das, obwohl eigentlich die Berliner für sich reklamieren, das Kult-Fastfood-Gericht erfunden zu haben. Der Siegeszug der Currywurst hat im Vest unter anderem in Waltrop angefangen. Bei Curry-Heini in der Innenstadt!

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