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Der A52-Ausbau

Videoumfrage in Gladbeck
Pressemitteilung der Stadt Gladbeck

170 24. Februar 2012
„Ratsbürgerentscheid am 25.03.2012
Ab sofort bis spätestens zum 04.03.2012 werden an die Gladbecker Abstimmungsberechtig-ten die Abstimmungsbenachrichtigungen für den Ratsbürgerentscheid am 25.03.2012 ver-sendet. Der Benachrichtigung beigefügt ist ein Abstimmungsheft. Hierin wird über die inner-halb der Gemeindeorgane vertretenen Auffassungen zum Entscheid informiert.
Die Abstimmungsbenachrichtigungskarte, die im unteren Drittel an der Perforation abge-trennt werden kann, soll am Abstimmungstag möglichst zur Stimmabgabe in den Abstim-mungsraum mitgebracht werden. Sollte die Karte verloren gegangen sein, ist die Teilnahme an der Abstimmung natürlich auch gegen Vorlage des Personal- bzw. Identitätsausweises möglich.
Auch beim Ratsbürgerentscheid kann vorab per Brief abgestimmt werden. Das Briefabstim-mungsbüro wird im Alten Rathaus, Erdgeschoss, Zimmer 19, Gladbeck Information, Willy-Brandt-Platz 2, 45964 Gladbeck, eingerichtet und ist ab dem 27.02.2012 zu folgenden Zeiten geöffnet:
montags - mittwochs:
08.30 - 16.30 Uhr,
donnerstags:
08.30 - 19.00 Uhr,
freitags:
08.30 - 12.00 Uhr,
Samstag, den 03.03.2012:
10.00 - 12.30 Uhr,
Freitag, den 23.03.2012:
08.30 - 18.00 Uhr.
Die Briefabstimmungsunterlagen können online, per Post oder persönlich im Briefabstim-mungsbüro beantragt werden. Selbstverständlich besteht dort auch die Möglichkeit, sofort abzustimmen. Eine telefonische Antragstellung ist nicht möglich.
Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wahlbüros
( 99-2203 und 99-2456) und ab dem 27.02.2012 die Leiterin des Briefabstimmungsbüros, Frau Claudia Pipenbacher, unter der Rufnummer 99-2005, zur Verfügung.
Informationen zum Thema „Briefabstimmung" sind auch im Internet auf der Homepage der Stadt Gladbeck unter www.gladbeck.de im Bereich „Rathaus & Politik / Rathaus / Ratsbür-gerentscheid" eingestellt. In Kürze ist auch ein Online-Briefabstimmungsantrag abrufbar.

Der Zeitplan
So sieht das Modell zur Tunnellösung aus
Animation Kreuz Wittringen

Das ist ein Animation vom Landesbetrieb Straßen.NRW. des Autobahnkreuzes Essen/ Gladbeck wie es nach einem möglichen Ausbau der B224 zur Autobahn aussehen könnte.
Geplant ist ein ein Überflieger mit bis zu 8 Metern Höhe. Der Ausbau soll das Naherholungsgebiet Wittringen nicht beeinflussen. Da "Flüsterasphalt" verbaut werden soll, ist auch für den besten Schallschutz gesorgt.

Interview mit Thomas Ide

Im Gladbecker Rathaus läuft schon die A52 Info Email Adresse heiß. Bürger bombadieren die Stadt mit Fragen vor dem Ratsbürgerentscheid zu dem Thema am 25. März. Was ist mit dem Lärmschutz ab der Erlenstraße, wo kein Tunnel ist zum Beispiel.
Aber es gab natürlich noch viel mehr Fragen – die hat unser Reporter Jesco von Eichmann mit  Stadtplaner Thomas Ide geklärt.
 

Interview hören

Interview mit Autobahn-Gegnerin Meike Maser-Plag

Die Stadt Gladbeck feiert den Kompromiss zum Ausbau der B224 als großen Erfolg. Bürgermeister Ulrich Roland hofft daher auf ein klares ja beim Ratsbürgerentscheid am 25. März. Die Gegner der Autobahn sehen das anders. Im Interview Meike Maser-Plag vom Bürgerforum A52.

Gladbecker nach der Entscheidung zum Ratsbürgerentscheid

Richtig voll war der Gladbecker Ratssaal gestern bei der Sondersitzung. Alle wollten wissen: werden die Bürger in Gladbeck über den Ausbau der B224 zur Autobahn mit einem Ratsbürgerentscheid abstimmen – oder nicht. Als das ja und der Termin am 25. März feststanden, gab es geteilte Meinungen.

Die Ratssondersitzung zum Ratsbürgerentscheid in der Analyse

Es ist eine Premiere für die Stadt: Über den Ausbau der B224 zur Autobahn werden in Gladbeck die Bürger entscheiden. Damit das klappt, musste aber gestern erst mal der Rat dafür stimmen. Und deshalb gab es eine Sondersitzung.

Der Rat hat entschieden...

Jetzt ist es also amtlich - Gladbeck bekommt seinen ersten Ratsbürgerbescheid. Wird die B224 zur Autobahn ausgebaut oder nicht - das hat der Rat Gladbeck also in die Hände seiner Bürger gelegt. Nötig dafür war eine Ratssondersitzung.
Unser Reporter Jesco von Eichmann hat mit Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland, nach der Entscheidung gesprochen.

Der Ratsbürgerentscheid - Funktion und Bedeutung

Kommt oder kommt er nicht - der Ausbau der B224 in Gladbeck? Der Rat der Stadt und der Bürgermeister wollen diese Entscheidung nicht ohne die Gladbecker Bürger treffen. Da war wohl Stuttgart 21 so ein bisschen das mahnende Vorbild. In einer Ratssondersitzung am 12. Januar 2012 will der Rat daher einen Ratsbürgerentscheid klar machen - um die Gladbecker mit ins Entscheidungs-Boot zu holen. Wie so ein Entscheid funktioniert und was das bedeutet dröselt Jesco von Eichmann für uns auf.

Der Kommentar zur Entscheidung über den Ratsbürgerentscheid

Für Gladbeck ist der Donnerstag ein wichtiger Tag - und für Bottrop und Gelsenkirchen indirekt auch. Denn es geht in einer Sondersitzung des Gladbecker Rates um den Ausbau der B224 zur A52. Genauer gesagt: Der Rat stimmt ab darüber, ob und wann ein Ratsbürgerentscheid zu den Ausbauplänen stattfinden soll. Die Entscheidung zu Gunsten eines Ratsbürgerentscheids scheint schon vorher fest zustehen. Doch: Braucht man den überhaupt? Ralf Laskowski kommentiert.

Der Ratsbürgerentscheid

Die B224 soll auf Gladbecker Gebiet umgebaut werden, knapp eine Woche vor Weihnachten sind die Pläne offiziell vorgestellt worden. Doch beschlossen ist deshalb noch nichts. Über einen Ratsbürgerentscheid werden die Gladbecker nämlich vorher noch mitbestimmen dürfen. Doch dabei geht es nicht um die Frage, ob sie für oder gegen das Projekt sind. Sondern sie sollen sagen, ob sich die Stadt mit rund zwei Millionen Euro an den Kosten beteiligen wird oder nicht ...

(Zum Vergrößern anklicken!)
Die Ausbau-Pläne

Tunnel im Stadtgebiet

Stadt Gladbeck:
Die Stadt Gladbeck spricht sich für eine Tunnellösung auf Gladbecker Stadtgebiet aus. Der Tunnel soll in Höhe der Phönixstraße beginnen und im Bereich der heutigen Fußgängerbrücke in Höhe der Erlenstraße enden.

Angebot Land/Bund:
Es wird eine Neuplanung des Lärmschutzes geben.
Die Finanzierung der Autobahnmaßnahmen geschehen durch den Bund und das Land. Die Stadt Gladbeck beteiligt sich an der Finanzierung mit einem Eigenanteil von ca. 2 Mio. Euro.

Mögliche Tunnellösung:

Gewerbepark Brauck

Stadt Gladbeck:
Die Stadt Gladbeck setzt sich dafür ein, dass der Gewerbepark Brauck einen möglichst direkten Anschluss an das Autobahnkreuz bekommt.

Angebot Land/Bund:
Die ursprüngliche Forderung der Stadt Gladbeck nach einer Direktanbindung wird im Falle eines Ausbaus nicht realisiert.
Der Gewerbepark Brauck würde durch eine neue Erschließungsstraße, die parallel zur künftigen A 52 gebaut wird, an die Anschlussstelle Bottrop-Boy angebunden.

Autobahnkreuz

Stadt Gladbeck:
Es muss ein stadtverträgliches Autobahnkreuz geben, da in unmittelbarer Nachbarschaft des künftigen Autobahnkreuzes A 2/A 52 die Freizeitstätte Wittringen mit Stadion und Freibad sowie der Gewerbepark Brauck liegen.
Wegen der Lärmbelästigung soll die nicht in ca. 15 m Höhe als "Überflieger", sondern als "Unterflieger" gebaut werden.

Angebot Land/Bund:
Beim Bau des Autobahnkreuzes wird es weiterhin einen "Überflieger" geben. Dieser wird unter Beachtung von Aspekten der Lärmschutzwirkung in ein Gestaltungskonzept für Bauwerke eingebunden.
Die Bereiche zum angrenzenden Wittringer Wald werden unter Beachtung von Aspekten der Lärmschutzwirkung durchgängig ansprechend gestaltet. Das gesamte Autobahnkreuz erhält eine lärmarme Fahrbahnoberfläche.

 

Anschlüsse im Zentrum

Stadt Gladbeck:
Ein Ausbau der B 224 zur A 52 mit Tunnellösung auf Gladbecker Stadtgebiet muss zwei vollwertige Anschlussstellen im Zentrum mit Anpassung an das innerstädtische Verkehrsnetz beinhalten.

Angebot Land/Bund:
Beim Ausbau erfolgt der Anschluss an das Gladbecker Zentrum in Höhe der Schützenstraße und der Graben-/Landstraße über 2 Halbanschlüsse.
Auf dem Tunnel entsteht eine Stadtstraße.


Lärmschutz außerhalb der Tunnelbereiche

Forderung Stadt Gladbeck:
Da die A 52 durch Gladbecker Stadtgebiet läuft, ist ein hochwertiger Lärmschutz außerhalb der Tunnelbereiche notwendig.

Angebot Land/Bund:
In allen offenen Abschnitten der A 52-Führung auf Gladbecker Stadtgebiet wird die Fahrbahn mit einem sogenannten Flüsterasphalt ausgestattet. Zusätzlich werden Lärmschutzwälle errichtet.
Eine hochwertige Gestaltung sämtlicher Lärmschutzanlagen und Bauwerke wird garantiert.


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