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LfM-Hörfunkpreis für Max Hanke

LfM-Hörfunkpreis für Max Hanke

Erneut Auszeichnung für Reporter von Radio Emscher Lippe – Missstände um „verdeckte Arbeitszeit“ thematisiert

 

Dass Radio Emscher Lippe ausgezeichnete Arbeit im Bereich der lokalen Information abliefert ist nun ein weiteres Mal unter Beweis gestellt worden. Am Freitagabend erhielt Reporter Max Hanke für seinen Beitrag über „verdeckte Arbeitszeiten“ den Hörfunkpreis der Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen. Ausgezeichnet wurde Max Hanke in der Kategorie „Information / Recherche“.

 

In seinem Beitrag widmete sich Max Hanke einem schon lange umstrittenen Thema auf dem Arbeitsmarkt: Immer wieder kommt es vor, dass zum Beispiel Beschäftigte im Einzelhandel auch nach Ladenschluss und nach Ende der eigentlichen Arbeitszeit zusätzliche Aufgaben übernehmen müssen – ohne dafür entlohnt zu werden oder einen Freizeitausgleich zu erhalten.

 

Die Recherche unseres Reporters war der Jury preiswürdig, weil „Max Hanke einen wertvollen Beitrag dafür leistet, dass wir genauer hinschauen und dass Missstände aufgedeckt werden. Darüber hinaus schaffen es der Reporter und der Sender, einen Mehrwert für die Hörer zu bieten: Nicht nur der krasse Missstand wird recherchiert, die Hörer erfahren auch, wie sie zu ihrem Recht kommen und richtig handeln, falls sie auch von solchen Missständen betroffen sind“.

Radio Emscher Lippe-Chefredakteur Ralf Laskowski freut sich gleich mehrfach mit seinem Mitarbeiter Max Hanke: „Zum einen freue ich mich für den Reporter, weil der Preis ein zusätzlicher Lohn ist für seine Mühen. Zum anderen freue ich mich, weil mit Max Hanke nun schon zum dritten Mal ein aktiver Volontär von Radio Emscher Lippe den Hörfunkpreis erhält – das ist auch ein Gütesiegel für die journalistische Ausbildung, die wir hier im Sender betreiben. Und zum Dritten enthält die Würdigung der Jury einen wichtigen Hinweis in Zeiten von ahnungsloser Hetze und Fake News: Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass eine Redaktion ihren Job macht und nachhakt. Dieser Einschätzung der Jury schließe ich mich voll und ganz an“.

 

Wir freuen uns jedoch nicht nur mit unserem Gewinner, sondern sind auch stolz auf die Gesamtzahl der Nominierungen in diesem Jahr. Insgesamt war der Sender in vier Kategorien nominiert, dreimal mit redaktionellen Beiträgen und einmal mit einem Werbespot. „Diese Zahl der Nominierungen ist ein neuer Rekord für uns und Beweis für die hohe Qualität unserer täglichen Arbeit“, freut sich Ralf Laskowski.

 

Für uns ist es innerhalb weniger Jahre bereits die sechste Auszeichnung mit dem Hörfunkpreis der Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen. 2014 erhielten wir gleich drei Preise, je einen weiteren gab es in den Jahren 2012 und 2009.


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