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Lokalnachrichten

13.05.2015 12:30    

Die Stadt Gelsenkirchen und ihr beurlaubter Jugendamtsleiter Alfons Wissmann werden sich trennen.

Eingang Jugendamt Stadt Gelsenkirchen - Quelle: Radio Emscher Lippe

Eingang Jugendamt Stadt Gelsenkirchen - Quelle: Radio Emscher Lippe

Die Stadt Gelsenkirchen und ihr beurlaubter Jugendamtsleiter Alfons Wissmann werden sich trennen. Es gibt schon einen Aufhebungsvertrag, der nur noch vom Rat kommende Woche abgesegnet werden muss. Wissmanns Stellvertreter soll dagegen fristlos gekündigt werden. Jesco von Eichmann schätzt die Art der Trennung ein.

 

Der Fall Wissmann landet nicht vor dem Arbeitsgericht. Wissmann verzichtet auf eine Abfindung von bis zu 150.000 Euro. Da stellt sich die Frage: Warum? Wenn er Gründe hat, auf so viel Geld zu verzichten, warum drängt dann die Stadt Gelsenkirchen nicht auf einen Prozess? Ein Anwalt hat uns gesagt: Käme es zum Prozess, müssten Stadt und Wissmann alles auf den Tisch legen. Dann könnte die Affäre Wissmann noch weitere Kreise ziehen – und noch mehr Verflechtungen rund um das Gelsenkirchener Rathaus zu Tage fördern. Daran scheint aber keinem gelegen zu sein. In wie weit jetzt noch Aufklärung im Jugendamtsskandal betrieben werden kann, ist fraglich.

Jesco von Eichmann für Radio Emscher Lippe

 



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