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05.02.2016 09:30    

Auch Arena Management kann Absage von Rock im Revier nicht nachvollziehen

- Foto: Radio Emscher Lippe

- Foto: Radio Emscher Lippe

Die Absage von Rock im Revier für Gelsenkirchen stößt weiter auf Verwunderung. Das Gelsenkirchener Arena Management ist sich sicher: Das Rock-Festival hätte man in der gewünschten Lautstärke auch auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn durchführen können. Der Veranstalter begründete den Umzug nach Dortmund mit der Lautstärke. Ralf Laskowski mit einer Einschätzung der Festival-Absage:

 

Stadt, Trabrennbahn und nun auch das Arena Management: Alle sind überrascht, dass ausgerechnet die Lautstärke Schuld sein soll an der Absage. Alle sagen: Wir wollten das Festival in Gelsenkirchen und hätten vieles möglich gemacht - nur geredet hat der Veranstalter seit Monaten nicht mehr mit uns. Das ist schon auffällig. Auffällig auch, dass der Veranstalter nur allein mit den Anwohnern über die Lautstärke geredet haben will. Zwar betont der Veranstalter auch, dass man in Gelsenkirchen mit offenen Armen empfangen worden sei. Doch es bleibt ein Beigeschmack: Im Festival-Programm sind bis heute lediglich große Bands, die alle schon etwas in die Jahre gekommen sind. Die ganz großen Kracher gibt es nicht. Da liegt ein Zusammenhang zum Umzug in die Dortmunder Westfalenhallen nahe - denn die fassen nur etwa ein Fünftel der Zuschauer wie die Gelsenkirchener Trabrennbahn.

Ralf Laskowski für Radio Emscher Lippe

 

 

Tags: Gelsenkirchen,Rock im Revier,Trabrennbahn


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