34.000 Tonnen Raffinerie-Müll lagern in Gelsenkirchen

34.000 Tonnen Raffinerie-Rückstände aus Köln lagern auf der Zentraldeponie Emscherbruch zwischen Gelsenkirchen und Herne.

Die Mülldeponie in Gelsenkirchen
© Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services GmbH

Das hat die Bezirksregierung in Münster gestern in der Sitzung des Gelsenkirchener Umweltausschusses gesagt. Die Bürgerinitiative "Uns stinkt's", die gegen die geplante Erweiterung der Zentraldeponie kämpft, hat der Bezirksregierung und dem Betreiber AGR gestern "kriminelle Machenschaften" vorgeworfen.

Bürgerinitiative kämpft für Untersuchungsausschuss im Landtag

Der Raffinerie-Müll aus Köln müsste aus Sicht der Bürgerinitiative auch in Köln entsorgt werden. Weil er aber in einer speziellen Abfallbehandlungsanlage im Kreis Recklinghausen aufbereitet wird, gilt er als lokaler Müll - und darf auf der Zentraldeponie landen. Diese Praxis sei eigentlich verboten, sagt die Bürgerinitiative. Außerdem dürften die Raffinerie-Rückstände auch nicht einfach verdünnt werden. Die Bezirksregierung widerspricht. Sie sagt, dass sich alle Beteiligten an geltendes Recht halten würden. Die Bürgerinitiative will jetzt erreichen, dass sich ein Untersuchungsausschuss im Düsseldorfer Landtag damit beschäftigt. 

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