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60 Sekunden Heimat: U-Bahn Gelsenkirchen
© Martin Möller / FUNKE Foto Services
Vier U-Bahn-Stationen der Linie 301 in Gelsenkirchen wurden beim Bau mit Arbeiten von Künstlern ausgestattet. Das Bild von Freitag, dem 03.08.2012, zeigt ein Wandbild des mittlerweile verstorbenen Gelsenkirchener Künstlers Alfred Schmidt in der Station Bergwerk Consolidation.
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60 Sekunden Heimat: U-Bahn Gelsenkirchen

Die U-Bahn in Gelsenkirchen ist eine der teuersten und baulich anspruchsvollsten in ganz Deutschland.

Veröffentlicht: Dienstag, 20.10.2020 14:11

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Grund ist, dass, als die U-Bahn vor rund 40 Jahren gebaut wurde, unter den Tunneln noch aktiv nach Kohle gegraben wurde. Entsprechend aufwändig war der Bau, deswegen aber sind 90 Prozent der Tunnel geschützt gegen Senkungen und Erdbeben. Das trieb natürlich die Kosten nach oben - doppelt so teuer waren die Tunnel in Gelsenkirchen verglichen mit "normalen" U-Bahn-Tunneln.

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Besonderheiten beim Bau

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  • Für den Bau des 302-Tunnels musste die komplette Fußgängerzone aufgerissen werden
  • 1992 wurde der Tunnel der 301 bis zur heutigen ZOOM Erlebniswelt verlängert - als einziger Tunnel auf bergmännische Art und Weise mit Tunnelbohrmaschinen
  • einige Haltestellen sind an die jeweilige Umgebung angepasst - "Bergwerk Consolidation" etwa erinnert an einen Stollen
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Michael Rose60 Sekunden Heimat - U-Bahnen Gelsenkirchen
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