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81 Jahre Auschwitz-Befreiung: Gedenkfeiern bei uns
© Maurizio Gambarini / FUNKE Foto Services
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81 Jahre Auschwitz-Befreiung: Gedenkfeiern bei uns

Zum internationalen Holocaust-Gedenktag wird heute (27.01.) in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert.

Veröffentlicht: Dienstag, 27.01.2026 13:40

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  • Gedenkveranstaltungen starten ab 17 Uhr
  • In Gladbeck ist ein Zeitzeuge mit dabei
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In Gladbeck gibt es um 17 Uhr eine Gedenkveranstaltung in der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule. Dort ist auch ein Zeitzeuge mit dabei. Eine Stunde später lädt unter anderem die Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen in die Neue Synagoge an der Georgstraße ein. In Bottrop wird um 19 Uhr in der Martinskirche an die Opfer des Holocaust erinnert.

Heute jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 81. Mal. Der Internationale Holocaust-Gedenktag war im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen eingeführt worden. Heute jährt sich der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal. Zum Gedenktag werden außerdem an vielen öffentlichen Gebäuden die Flaggen auf Halbmast hängen. 

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Die Details zu den Gedenkveranstaltungen

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GLADBECK:

Das "Gladbecker Bündnis für Courage" veranstaltet am Dienstag, den 27. Januar 2026, die alljährliche Auschwitzgedenkveranstaltung. Diesmal wird die Veranstaltung in der Ingeborg- Drewitz- Gesamtschule stattfinden. Beginn ist um 17.00 Uhr. Als Gedenkredner ist der Zeitzeuge Peter Finkelgruen begrüßen. Thema seiner Rede: „Ein Leben im Schatten des Dritten Reichs“.

BOTTROP:

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet auch in Bottrop eine ökumenische Gedenkveranstaltung statt. 81 Jahre nach der Befreiung von Ausschwitz wird herzlich eingeladen, sich am Gedenken zu beteiligen. Start ist um 19.00 Uhr in der Martinskirche. Organisiert wird die Veranstaltung von Pfarrerin Büker-Mamy und Team.

GELSENKIRCHEN:

Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz um 18.00 Uhr in der Neuen Synagoge Gelsenkirchen - eine gemeinsame Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen e. V., des Vereins Neue Synagoge e.V. und des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen. Mit der Gedenkfeier soll auch an die Deportation Gelsenkirchener Juden am 27. Januar 1942 nach Riga erinnert werden. An diesem Abend hält Prof. Dr. Sascha Feuchert den Vortrag „Schreiben als Widerstand. Texte aus den Ghettos und den KZs als Zeugnisse der Selbstbehauptung“. Es wird um Anmeldung gebeten unter 0209 1552310 oder anfrage@jg-ge.de.

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