Anzeige
A2 in Gelsenkirchen: Feuerwehr probt Ernstfall im Tunnel
© Anton Kurenbach/Autobahn Westfalen
Teilen:

A2 in Gelsenkirchen: Feuerwehr probt Ernstfall im Tunnel

In Gelsenkirchen fand gestern (15.10.) eine Großübung im Tunnel Erle an der A2 statt. Feuerwehr und Autobahn Westfalen probten dabei einen simulierten Unfall mit brennenden Fahrzeugen und Schwerverletzten.

Veröffentlicht:

Anzeige
  • Großübung im modernisierten Tunnel Erle
  • Simulierter Unfall mit Feuer, Rauch und Schwerverletzten
Anzeige

Im Tunnel Erle an der A2 in Gelsenkirchen haben die Feuerwehr und Autobahn gestern (15.10.) von 21 Uhr bis 0 Uhr (16.10.) eine Großübung durchgeführt: Dichter Rauch drang aus dem Tunnelportal, verdeckte die Sicht auf die brennenden Unfallfahrzeuge und die Schwerverletzten. Das zwang Feuerwehr dazu, Masken aufzusetzen, bevor sie vorrücken konnte. Zum Glück handelte es sich nur um ein Training für die Einsatzkräfte und die Autobahn Westfalen. Der Tunnel Erle gilt als einer der modernsten Tunnel im Bundesgebiet, die Durchfahrt unter dem gleichnamigen Gelsenkirchener Stadtteil wurde 2022 runderneuert und mit neuester Technik ausgestattet.

Für die Sicherheit im Gelsenkirchener Stadtteil Erle bedeutet das: Übungen vor Ort mit den Einsatzkräften bleiben unabdingbar, denn Technik kann unterstützen, aber die praktische Erfahrung nicht ersetzen. Alle vier Jahre rückt die Feuerwehr daher zur Großübung an. Unterstützt werden die Retter von einer eingebauten Anlage für Digitalfunk, die extra für Rettungskräfte ausgelegt ist. Auch sonst ist der Tunnel für den Ernstfall vorbereitet: Brandschutzplatten bewahren die Leitungen vor Hitze, neu installierte Kamerasysteme helfen, das Geschehen schnell einzuordnen und die Informationen an Polizei und Feuerwehr weiterzugeben, und eine neue LED-Beleuchtung lässt den Tunnel taghell erscheinen.

Das kam den Rettern bei der Übung zugute: Große Gebläse drängten den Rauch zurück, das Feuer wurde gelöscht, die ersten Unfallopfer wurden herausgebracht, dargestellt von ehrenamtlichen Schauspielern. Für die Übung sperrten die Autobahnmeistereien Recklinghausen und Dorsten die Strecke. Die Feuerwehrleute zogen die Schwerverletzten vorsichtig aus den Wagen und koordinierten sich mit Polizei, Rettungsdienst und der Tunnelleitzentrale. Die Einsatzkräfte zogen anschließend ein positives Fazit, das Rettungskonzept habe funktioniert. Auch die Autobahn Westfalen zeigte sich mit dem Verlauf der Übung zufrieden, die Technik im Tunnel habe erneut gezeigt, was sie leisten könne.

Anzeige
A2 in Gelsenkirchen: Feuerwehr probt Ernstfall im Tunnel
© Anton Kurenbach/Autobahn Westfalen
Die Darsteller werden auf den Einsatz vorbereitet.
Anzeige
A2 in Gelsenkirchen: Feuerwehr probt Ernstfall im Tunnel
© Anton Kurenbach/Autobahn Westfalen
Die Rettungskräfte vor dem westlichen Tunnelportal, aus dem dichter Rauch quillt.
Anzeige
A2 in Gelsenkirchen: Feuerwehr probt Ernstfall im Tunnel
© Anton Kurenbach/Autobahn Westfalen
Durch die Frontscheibe gelangen die Retter zu den Unfallopfern.
Anzeige
Anzeige
Anzeige