
- Castor-Transport über A2 mit über 150 Behältern
- Gespräch zwischen Atomkraftgegner und Polizei
Die Demonstration gegen einen Castor-Transport über die A2 bei Bottrop droht zur juristischen Hängepartie zu werden. Eigentlich wollen Atomkraftgegner nächste Woche Samstag gegen den Transport protestieren - und dafür im Stadtteil Fuhlenbrock über die Fernewaldstraße ziehen. Diese führt auch über die A2. Die zuständige Polizei aus dem Kreis Recklinghausen will die Strecke aber verbieten. Morgen soll es dazu ein Gespräch mit den Aktivisten geben. Sollte das Verbot bestehen bleiben, wollen sie klagen. Über 150 Behälter mit hochradioaktivem Material sollen eigentlich noch in diesem Winter über die A2 von Jülich nach Ahaus gebracht werden, wenn das Vorhaben nicht vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gestoppt wird. Dort hat der BUND NRW jetzt Beschwerde eingericht, nachdem ein niedrigeres Gericht einen Eilantrag in der vergangenen Woche abgelehnt hatte. Die Berliner Gerichte sind zuständig, weil das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung als Genehmigungsbehörde dort ansässig ist.