Auszeit von Schalke-Boss Clemens Tönnies endet

Ab Mitternacht darf Clemens Tönnies sein Amt als Schalker Aufsichtsratschef wieder aufnehmen. Drei Monate lang hat er es wegen der Rassismus-Debatte um ihn ruhen lassen.

Clemens Tönnies
© Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services GmbH

Auch bei Heimspielen war Tönnies während dieser Zeit nicht mehr im Stadion. Selbst das Derby schaute er Zuhause, statt wie sonst üblich in der Nordkurve. Die dreimonatige Auszeit soll Tönnies zur Selbstreflexion genutzt haben. Beim anstehenden Bundesliga-Heimspiel am Samstag in der Arena gegen Fortuna Düsseldorf wird es allerdings noch kein Comeback geben: Laut seiner Kommunikationsagentur hält Tönnies sich geschäftlich im Ausland auf. Bei der nächsten Schalker Aufsichtsratssitzung im Dezember wird er die Club-Geschäfte dann aber wie gewohnt übernehmen. Im Sommer war Tönnies wegen einer umstrittenen Äußerung über Afrikaner in die Kritik geraten. 


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