Baranowski-Entscheidung schockt die Gelsenkirchener SPD

Suche nach einem neuen Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl 2020 geht jetzt los.

Frank Baranowski
© Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services GmbH

Die Gelsenkirchener SPD hat auf die Ankündigung von Oberbürgermeister Frank Baranowski, bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr als Spitzenkandidat anzutreten, geschockt reagiert. Der 57-Jährige werde eine große Lücke hinterlassen, sagte uns Fraktionschef Klaus Haertel. "Frank Baranowski hat dieser Stadt gut getan", heißt es vom Gelsenkirchener SPD-Chef Markus Töns. Ihm gebühre hoher Respekt dafür, was er in seinen drei Amtszeiten geleistet habe - und auch für die Entscheidung, jetzt aufzuhören.

SPD will im Herbst OB-Kandidat küren

Wer im kommenden Jahr für die Gelsenkirchener SPD bei der Kommunalwahl antreten werde, darüber müsse sich die Partei jetzt in Ruhe Gedanken machen. Namen wollte der Parteivorstand noch nicht nennen. Eine Entscheidung soll aber im Herbst fallen.

Baranowski hatte gestern überraschend angekündigt, im kommenden Jahr seinen Hut zu nehmen. Nach dann 16 Jahren als Oberbürgermeister halte er es für den richtigen Zeitpunkt, sich aus dem Amt zurückzuziehen. Wie es danach für ihn weitergeht, ließ Baranowski offen.

© Radio Emscher Lippe / Michael Rose

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