Bezirksregierung sieht großes Potential bei uns

Regierungspräsidentin will nach Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft über die Probleme in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen nach vorne schauen.

Ruhrgebiet Zeche Bergbau

Unsere drei Städte haben laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zwar viele Probleme - aber auch viel Potential, sagt heute die Bezirksregierung Münster. In Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen gebe es viele gute Entwicklungen, so Regierungspräsidentin Dorothee Feller. Anfang Oktober will sie Unternehmen, Institutionen und Verwaltungen aus der Region zusammenbringen. Beim Emscher-Lippe-Gipfel in der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen-Buer sollen konkrete Schritte verabredet werden, wie unsere drei Städte nach vorne gebracht werden können. Richtig sei, dass die Region Strukturhilfe benötige, heißt es von der Bezirksregierung - die Hilfe müsse allerdings passgenau sein, damit sie Wirkung zeige. 

Das sind laut der Forscher die Probleme

Das Institut der Deutschen Wirtschaft sieht in einer gestern veröffentlichten Studie jede Menge Handlungsbedarf für Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen. Vor allem die nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit und die hohe Verschuldung der Kommunen mache den Städten zu schaffen. Dadurch könne zum Beispiel nur wenig Geld in eine bessere Infrastruktur gesteckt werden. Um wieder handlungsfähig und fit für die Zukunft zu werden, bräuchten die Städte einen Schuldenerlass. 

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