Bombenentschärfung in Gelsenkirchen-Ückendorf

An der Heilig-Kreuz-Kirche auf der Bochumer Straße wurde eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Entschärfung für 21 Uhr geplant.

Eine Karte mit dem Fundort der Bombe
© Stadt Gelsenkirchen

Update: Um 22.20 wurde die Bombe erfolgreich entschärft.

Ab 20 Uhr muss ein Bereich von 250 Metern um die Fundstelle geräumt sein. Darunter auch Teile der Bochumer- und der Bergmannstraße. Wegen der Entschärfung gibt es heute Abend auch bei der Bahnlinie 302 und dem Bus 385 Einschränkungen.

Mitteilung der Stadt Gelsenkirchen

Auf einer Fläche an der Heilig-Kreuz-Kirche an der Bochumer Straße ist bei Bauarbeiten ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt worden. Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe wird voraussichtlich heute um 21 Uhr entschärft.

In einem Bereich von 250 Metern um die Fundstelle dürfen sich keine Personen aufhalten. In dem Bereich werden ab 20 Uhr Teile der Bochumer Straße, der Bergmannstraße, der Braunschweiger Straße, der Breilstraße, der Carl Mostert Straße, der Claie.Waldoff-straße, der Heidelberger Straße, der Herner Straße, der Hüssener Straße der Dessauerstraße und der Straße Flöz Sonnenschein geräumt. Eine vollständige Liste der betroffenen Adressen befindet sich im Anhang. Rund 2200 Personen sind davon betroffen. Auch die Line 302 der Bogestra wird für den Zeitraum der Entschärfung nicht fahren.

Wie lange die Entschärfung dauert, ist unklar

Wann der betroffene Bereich wieder betreten werden kann, steht derzeit nicht fest und ist vom Verlauf der Evakuierung und der Entschärfung abhängig. Über die Aufhebung der Absperrungen werden Anwohner über Lautsprecherdurchsagen, die Homepage der Stadt, die Facebookseite der Stadt oder durch den wieder freigegebenen Verkehr informiert.

Anlaufstelle für Evakuierte

In der Sporthalle am Wildenbruchplatz (Auf dem Graskamp 40, 45888 Gelsenkirchen) steht evakuierten Personen ein Aufenthaltsraum zur Verfügung.

Wer körperlich eingeschränkt oder bettlägerig ist kann auf Wunsch durch einen Hilfsdienst transportiert werden. Betroffene wenden sich in diesem Fall an die Rufnummer 0209 / 19 222.

Hierbei ist die Angabe, ob die betroffene Person liegend oder sitzend transportiert werden muss oder lediglich mobilitätseingeschränkt ist, für die Planung des Transports wichtig.

Anwohnerinnen und Anwohner sind gebeten, eventuell hör- und sehbehinderte Personen in der Nachbarschaft zu verständigen.

Für weitere Fragen stehen den Betroffenen städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Rufnummer 0209 169-3000 gerne zur Verfügung.

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