
© Thomas Gödde / FUNKE Foto Services
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Das Steinkohlekraftwerk soll heute in Betrieb geben – die Bergleute begreifen das als Provokation. Sie fragen sich, warum sie einerseits nach dem Aus für die letzte deutsche Steinkohlenzeche gekündigt wurden, andererseits in dem neuen Kraftwerk Kohle aus dem Ausland verbrannt wird. Der Bergbaukonzern RAG hatte rund 200 Kumpel zum Jahresende 2019 gekündigt. Die ehemaligen Bergleute werfen dem Zechenbetreiber vor, das Versprechen gebrochen zu haben, niemanden ins Bergfreie fallen zu lassen. Die RAG wiederum sagt, dass die Betroffenen alle anderen Jobangebote abgelehnt hätten. Einige Bergleute hatten vor dem Arbeitsgericht Gelsenkirchen gegen ihre Kündigung geklagt und Recht bekommen.
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