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Bottrop und Gelsenkirchen: Millionen für Städtebauprojekte
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Bottrop und Gelsenkirchen: Millionen für Städtebauprojekte

Bottrop und Gelsenkirchen bekommen zusammen mehr als zehn Millionen Euro aus der Städtebauförderung. Das teilt die Bezirksregierung Münster mit.

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  • Bottrop erhält über 2,3 Millionen Euro für Fuhlenbrocker Markt
  • Gelsenkirchen bekommt fast 8,4 Millionen Euro für drei Stadtteile
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Bottrop und Gelsenkirchen erhalten Förderungen in Millionenhöhe. Regierungspräsident Andreas Bothe überreichte heute (09.10.) Förderbescheide an Vertreter aus 20 Kommunen im Regierungsbezirk Münster. Insgesamt bewilligt die Bezirksregierung im Jahr 2026 Fördermittel in Höhe von rund 81,66 Millionen Euro, das ursprünglich vorgesehene Budget für den Regierungsbezirk konnte damit deutlich überschritten werden. Für Bottrop und Gelsenkirchen sind davon mehr als zehn Millionen Euro vorgesehen.

Zur Fortführung der Gesamtmaßnahme im Stadtteil Fuhlenbrock/Vonderort bewilligt die Bezirksregierung Münster der Stadt Bottrop rund 2,31 Millionen Euro. Mit den Mitteln soll der Fuhlenbrocker Markt neugestaltet und aufgewertet werden, der Fokus liegt dabei auf Klimaresilienz, Barrierefreiheit und einer erhöhten Aufenthaltsqualität. Bei zuwendungsfähigen Ausgaben von rund 2,89 Millionen Euro liegt der Fördersatz bei 80 Prozent.

Gelsenkirchen erhält insgesamt rund 8,375 Millionen Euro, verteilt auf drei Stadtteile: In der Neustadt, wo die Gesamtmaßnahme seit 2018 läuft und in diesem Jahr ausfinanziert wird, fließen rund 2,52 Millionen Euro unter anderem in die Umgestaltung des Kinderspielplatzes Junkerweg und der Fußgängerzone. In Rotthausen stehen rund 4,47 Millionen Euro bereit, etwa für den geplanten Gemeindecampus „Nachbarschaft der Generationen" und die Umnutzung des Volkshauses Rotthausen. Neu in die Förderung aufgenommen wird der Stadtteil Schalke-Nord mit rund 1,39 Millionen Euro, hier soll unter anderem das sogenannte Blaue Band von der Kurt-Schumacher-Straße bis zur Veltins-Arena baulich umgesetzt werden.

Die Städtebauförderung unterstützt Kommunen auf Grundlage integrierter Stadtentwicklungskonzepte bei der Umsetzung städtebaulicher Projekte in Zentren und Ortskernen, in Wohnquartieren mit besonderen sozialen und städtebaulichen Problemlagen oder bei der Entwicklung von Industrie-, Verkehrs- oder Militärbrachen. Möglich wurde die Überschreitung des ursprünglichen Budgets laut Bezirksregierung durch einen intensiven Austausch mit den Kommunen und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW.

In Rotthausen sind die Mittel unter anderem für eine Machbarkeitsstudie zur Erneuerung des Rotthauser Marktes, des Ernst-Käsemann-Platzes und des dazugehörigen Spielplatzes vorgesehen, zudem soll der Schulhof der Mechtenberggrundschule umgestaltet werden. In Schalke-Nord fließen zusätzlich Mittel in Machbarkeitsstudien für das Haus der Vereine, die St.-Joseph-Kirche und den Schalker Bahnhof sowie in die Umgestaltung der Unterführungen an der Kurt-Schumacher-Straße und der Berliner Brücke.

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