Corona-Kontaktsperre: Gelsenkirchen macht es vor

Die verschärften Regeln zur Eindämmung des Virus wurden in Gelsenkirchen schon am Wochenende weitestgehend eingehalten.

Ein Mann verlässt mit einer Schutzmaske zum Schutz vor den Corona-Viren das Gesundheitsamt in Dortmund.
© Ralf Rottmann/ Funke Foto Services

Dort gilt seit Samstagmorgen, dass sich nicht mehr als zwei Personen zusammen draußen aufhalten dürfen. Der Kommunale Ordnungsdienst und die Polizei melden, dass es seitdem deutlich ruhiger in der Stadt war. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski appelliert nochmal an alle Bürger, sich an das Kontaktverbot zu halten und so mitzuhelfen, die Infektionskurve flach zu halten. In allen drei Städten wollen die Behörden jetzt kontrollieren, ob die neuen Regeln eingehalten werden. 

Das gilt ab heute bundesweit:

- Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die sozialen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren

- Mindestabstand im öffentlichen Raum von mindestens 1,50 Metern

- Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushaltes gestattet

- Der Weg zur Arbeit oder zur Notbetreuung, die Teilnahme an erforderlichen Terminen, individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft bleiben weiter möglich

- Gruppen feiernder Menschen - auch im Privaten - sind inakzeptabel

- Gastronomiebetriebe werden geschlossen, nur die Mitnahme oder Lieferung von Speisen und Getränken ist gestattet

- Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege werden geschlossen - Ausnahmen gelten nur für medizinisch notwendige Dienste

- In allen Betrieben ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen umzusetzen.

Die Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

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