Corona-Krise: Schalke-Profis wollen auf Gehalt verzichten

Schalke plant ein großes Maßnahmenpaket, um die Corona-Krise finanziell zu bewältigen.

Schalker Geschäftsstelle
© Thomas Schmidtke / Funke Foto Services

Das hat Marketingchef Alexander Jobst in der WAZ angekündigt. Statt vorschnellen Einzelmaßnahmen müsse sich der Verein jetzt finanziell so aufstellen, dass er möglichst lange durchhalte und zahlungsfähig bleibe. Die Schalker Profis, das Trainerteam und der Vorstand seien bereit, auf einen Teil ihrer Gehälter zu verzichten. Das Paket soll helfen, die rund 650 Arbeitsplätze beim Verein zu sichern. Kurzarbeit sei noch nicht geplant, so Jobst. Wichtig sei aber, dass den Mitarbeitern im Zweifel keine wirtschaftlichen Nachteile entstehen.

Finanzielle Lage ist ohnehin angespannt

Erst vergangene Woche hatte der Verein seine wirtschaftliche Bilanz für 2019 veröffentlicht. Ergebnis: Der FC Schalke ist im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Zwar machte der Verein mit 275 Millionen Euro den zweithöchsten Konzernumsatz überhaupt, unterm Strich stand aber ein Minus von über 26 Millionen Euro. Im Jahr davor hatte Schalke noch einen Überschuss von 40,5 Millionen Euro gemacht. Die Gründe für das schlechte Ergebnis: Kein internationaler Fußball in der Arena, weniger Geld von den Medien und der sportliche Absturz auf Platz 14 in der letzten Bundesligasaison.

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