Das "richtige" Aufräumen: Aufräumcoach gibt Tipps

Aufräumen ist mit das langweiligste und nervigste was es gibt - diese Meinung teilen viele Menschen. Katharina Auerswald - professionelle Aufräumtrainerin - kennt aber immer einen Weg. Ihre Tipps für "richtiges" Aufräumen haben wir hier zusammengefasst.

Wanderbaustellen verhindern

"Wer Ordnung hält, ist zu faul zum Suchen". Ein Satz, der dem ein oder anderen aus der Seele spricht. Profi-Aufräumerin Katharina Auerswald bringt Ende September das Buch "Vom perfekten Chaos zur kreativen Ordnung" raus. Sie hat für alle Aufräum-Verweigerer ein paar einfache Tipps. Die erste und wichtige Regel lautet für sie: "Alles hat seinen Platz". Egal wo, "bloß nicht auf der Eckbank oder den Esstisch Dinge ablegen", warnt Auerswald. Denn wenn man dann was essen möchte, wandert das "Nicht-Aufgeräumte" woanders hin. "Mit Wanderbaustellen hat man keinen Überblick mehr", warnt Auerswald.


Bloß nicht auf später verschieben

Die nächste Regel, die für sie eminent wichtig ist, ist die "Mach-es-gleich"-Regeln. "Jeder kennt es: Manche Klamotten werden im Laufe des Tages über einen Stuhl geschmissen und liegengelassen". Allein solche Kleidungsstücke häufen sich dann bald ordentlich an und werden nicht weggeräumt. Auch das sei völlig vermeidbar, wenn man die Kleidungsstücke einfach "direkt wieder in den Schrank wandern lässt.

Zeit überschätzen wird zur Unlust

Die einfachsten kleinen Aufräumaktionen in den eigenen vier Wänden, die Platz schaffen können, werden abgetan als lästige Arbeitsschritte. Dabei surfen manche den halben Tag im Internet und wundern sich anschließend, wo die Zeit geblieben ist. "Wir überschätzen die Zeit, wenn wir etwas ungern tun. Das lässt sich vermeiden", so Auerswald. Die Unlust führe dazu. "Wenn man genau misst, wie viele Minuten beispielsweise der Gang mit Altpapier zur blauen Tonne in Anspruch nimmt, wird einem doch schnell klar, dass solche Aufräumarbeiten nun wirklich kaum Zeit in Anspruch nehmen."

Autoren: Joachim Schultheis/Claudia Löhr

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