Datenspürhund der Polizei NRW in Aktion

Eines der wichtigsten Hilfsmittel der Polizei - der Spürhund.

© Radio Emscher Lippe

Die Polizei NRW musste im Missbrauchsfall Lüdge noch externe Datenspürhunde anfordern, um in dem Chaos der Tatort-Wohnung versteckte Datenträger wie Festplatten zu finden. Im letzten Oktober hat die Polizei NRW fünf eigene Datenspürhunde bekommen. Jetzt durften wir sie bei ihrer Arbeit begleiten.

Christina Guse mit ihrem Datenspürhund Ali Baba alias „Flauschi“

Bei der Vorführung wurden kleine USB-Sticks oder Handys in Übungswohnungen verteilt. Innerhalb von Sekunden haben die Hunde sie aufgespürt. Insgesamt waren die Hunde seit Oktober schon 85 Mal im Einsatz. Eigentlich sind sie ausgebildete Rauschgiftspürhunde und haben eine Fortbildung bekommen. Sie sind so gefragt, dass sie kaum noch zu anderen Einsätzen kommen.

Datenspürhunde in Aktion

Polizei NRW möchte noch weitere Datenspürhunde ausbilden

Das ist allerdings nicht so einfach. Nicht alle Polizisten sind dazu bereit, einen Hund aufzunehmen. Die Hunde leben bei den Beamten zu Hause und die Polizisten müssen auch privat aufpassen, dass die Hunde nicht getriggert werden. Sonst wird aus dem netten Privathund auch schnell mal der Diensthund. Laut der Polizei reicht es, dass ein alter Bekannter auf die Polizisten zugerannt kommt - die Hunde wollen die Polizisten dann schützen. Auch nicht jedes Präsidium kann einen Beamten freistellen, der sich so lange um die Ausbildung des Hundes kümmern kann.

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