
Guten Abend aus der Radio-Emscher-Lippe-Redaktion. Ich habe dir die wichtigsten Themen aus Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck für diesen Mittwoch zusammengefasst. Heute geht es um den Kampf gegen Einkaufswagen-Müll, neue Wege für Radfahrer und finanzielle Unterstützung an unseren Schulen.
Weniger Einkaufswagen auf Gelsenkirchens Straßen Einsame Einkaufswagen im Gebüsch oder mitten auf dem Gehweg gehören in Gelsenkirchen bald hoffentlich der Vergangenheit an. Die Stadt und Gelsendienste verzeichnen einen deutlichen Erfolg: Die Hinweise auf dem Meldeportal „GEmeldet“ haben sich halbiert, von durchschnittlich zwölf auf nur noch sechs Meldungen pro Tag. Dieser Rückgang kommt nicht von ungefähr, denn seit dem letzten Jahr greift die Stadt konsequenter durch. Simon Nowack von den Gelsendiensten betont, dass eine der effektivsten Methoden dabei das direkte Ausstellen von Rechnungen an die Verursacher ist. Dennoch bleibt das Problem bestehen, da man nicht jeden Wagen sofort kontrollieren kann. Spannend ist dabei auch der Blick auf die Stadtteile: Während in Schalke im vergangenen Jahr über tausend herrenlose Wagen gemeldet wurden, waren es in der Resser Mark lediglich acht. Das Ziel bleibt klar: Die Straßen sollen frei von rollenden Hindernissen bleiben, damit wir alle sicher und ohne Ärgernisse durch die Stadt kommen.
Sicherer radeln auf der Hiberniastraße Radfahrer in Gelsenkirchen dürfen sich freuen, denn die Stadt setzt ein wichtiges Zeichen für die Verkehrssicherheit. Auf der Hiberniastraße entsteht aktuell die erste sogenannte „Protected Bike Lane“ im gesamten Stadtgebiet. Das ist ein baulich geschützter Streifen, der Radfahrer effektiv vom restlichen Verkehr trennt. Stadtbaurat Christoph Heidenreich erklärte, dass die Planer damit besonders diese zentrale Verbindung für alle Verkehrsteilnehmer sicherer machen wollen. Wann genau die Arbeiten abgeschlossen sind und wir die Strecke uneingeschränkt nutzen können, bleibt abzuwarten, doch der erste Schritt für ein entspannteres Miteinander ist getan.
Millionenhilfe für die Schulsozialarbeit Gute Nachrichten gibt es aus dem Bildungssektor für Gelsenkirchen und Bottrop. Das Land Nordrhein-Westfalen investiert im kommenden Schuljahr verstärkt in die Schulsozialarbeit. Gelsenkirchen darf sich über eine Förderung von rund 1,3 Millionen Euro freuen, während für Bottrop etwa 363.000 Euro vorgesehen sind. Das Geld fließt direkt in Personalstellen, damit Fachkräfte an den Schulen bei Problemen wie Mobbing oder familiären Sorgen unterstützend zur Seite stehen können. Auch der Kreis Recklinghausen erhält Mittel, allerdings ist bei Gladbeck aktuell noch unklar, welcher Anteil der Förderung dort genau ankommt.
Ich hoffe, diese Zusammenfassung bringt dich gut informiert durch den restlichen Abend. Morgen früh erfährst du bei uns in der Morningshow ab 6 Uhr natürlich wieder alles, was du für deinen Start in den Donnerstag wissen musst.
Einen schönen Abend wünscht Stefan Merten aus der Radio-Emscher-Lippe-Redaktion.