
Guten Abend aus der Radio-Emscher-Lippe-Redaktion. Hier kommt deine Tageszusammenfassung für diesen Mittwoch.
Das sind unsere Themen: Wir berichten über den Jugendschutz in Bottrop. Hier gab es wieder eine Kontrolle und zwar mit Ergebnissen, die zumindest nachdenklich machen. In Gelsenkirchen gibt es wieder große Pläne für ein Mega-Event in der Veltins-Arena. Und dann sprechen wir noch ausführlich über Giftstoffe im Gladbecker Grundwasser.
Verstöße bei Jugendschutzkontrollen festgestellt
In Bottrop haben Testkäufe der Stadt gezeigt, dass der Jugendschutz in vielen Kiosken und Supermärkten nicht ernst genug genommen wird. Eine minderjährige Testkäuferin war in vier Stadtteilen unterwegs – in Ebel, Welheim, Batenbrock und in der Boy. Sie sollte testen, ob sie Zigaretten und Vapes kaufen kann. Das Ergebnis: In vier von zehn Fällen bekam die Jugendliche die Tabakwaren problemlos und ohne nach dem Ausweis gefragt zu werden. Die Stadt Bottrop hat gegen die betroffenen Betreiber nun Bußgeldverfahren eingeleitet. Ihnen drohen hohe Strafen von bis zu 50.000 Euro.
Mega-Event auf Schalke geplant
Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz ist die deutsche Nationalmannschaft gestern Abend zwar nach der Vorrunde ausgeschieden, dafür winkt im kommenden Jahr ein besonderes Spiel: Die Auftaktpartie der WM 2027 wird aller Voraussicht nach in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen ausgetragen. Das hat der Deutsche Eishockey-Bund nach ersten Medienberichten jetzt bestätigt. Schon bei der WM 2010 hatte das Eröffnungsspiel bei uns in der Arena stattgefunden - und mit über 77.000 Zuschauern für eine Weltrekord-Kulisse gesorgt. Neben Gelsenkirchen sind auch Düsseldorf und Mannheim Spielorte für das Turnier in einem Jahr.
Wieder Grundwasseruntersuchungen in Gladbeck
In Gladbeck untersucht der Kreis Recklinghausen bald wieder private Brunnen auf Giftstoffe. Es geht um den Bereich rund um die Sandstraße, die Bottroper Straße und die Friedenstraße. Dort ist das Grundwasser schon länger mit Chemikalien belastet. Verursacher waren zwei ehemalige Betriebe - eine chemische Reinigung und eine Metallwarenfabrik. Die Böden wurden zwar saniert, das Gift ist aber teilweise bis zu vierzig Meter tief ins Grundwasser gesickert. Wenn ihr in dem betroffenen Gebiet wohnt, bekommt ihr demnächst Post vom Kreis. Wer einen Nutzwasserbrunnen im Garten hat, kann das Wasser kostenlos testen lassen.
Das war das Wichtigste aus unserer Region für heute. Schönen Abend.
Liebe Grüße
Dirk Hübner aus der Radio-Emscher-Lippe-Redaktion