
Guten Abend aus der Radio-Emscher-Lippe-Redaktion. Ich bin Dirk Hübner. Damit du auch am Dienstag bestens über das informiert bist, was in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen passiert ist, fasse ich dir alles Wichtige zusammen. Mitten auf der Gelsenkirchener Bahnhofstraße hat es am frühen Morgen einen Einbruch in ein Juweliergeschäft gegeben, dabei waren die Täter eher von der rabiaten Sorte. In Frankfurt wurde ein Gelsenkirchener JVA-Mitarbeiter verhaftet. Die Hintergründe der Festnahm sind höchst interessant. Und dann gucken wir noch vor dem nächsten Pokalspiel auf die sehr angespannte Personallage auf Schalke.
Einbrecher räumen Juweliergeschäft aus
Wir starten mit einem spektakulären Einbruch: In Gelsenkirchen haben Einbrecher heute Nacht einen Juwelier ausgeraubt. Sie fuhren offenbar mit einem Auto in das Rolltor und das Schaufenster des Geschäfts in der Bahnhofstraße - also mitten in der Fußgängerzone - , sagt die Polizei. Das Rolltor sollte den Laden eigentlich schützen, hatte aber gegen ein Auto keine Chance. So kamen die Täter in den Laden und stahlen Schmuck. Wie groß die Beute ist, weiß die Polizei noch nicht. Die Täter sind geflohen. Eine Passantin entdeckte den Schaden so gegen halb sieben und wählte den Notruf. Die Polizei such jetzt Zeugen, die nachts in der Innenstadt etwas Verdächtiges gesehen haben. Das kann ein lauter Knall gewesen sein oder ein Auto, das auffällig unterwegs war. Schon kleine Hinweise können helfen. Solche Einbrüche gehen sehr schnell. Die Täter setzen auf Tempo und Überraschung und sind oft nach wenigen Minuten wieder weg. Übrig bleibt ein großer Schaden für den Geschäftsinhaber.
JVA-Mitarbeiter festgenommen
Wir bleiben beim Thema Kriminalität: Die Polizei hat heute Vormittag am Frankfurter Flughafen einen Justizvollzugsbeamten aus Gelsenkirchen festgenommen. Laut den Ermittlern soll der Mann in der JVA Essen heimlich Handys und andere Waren an Häftlinge verkauft haben. Dafür soll er teilweise hochwertige Sachleistungen kassiert haben. Auf die Spur des Gelsenkircheners kam die Kriminalpolizei bei Ermittlungen zu einem Häftling, der Mitte Oktober bei einem Arztbesuch in Essen geflüchtet war. Ob der festgenommene Beamte bei dieser Flucht geholfen hat, ist aktuell noch unklar. Nach der Festnahme wurden heute sein Arbeitsplatz im Gefängnis und seine Wohnung in Gelsenkirchen durchsucht.
Angespannte Personallage auf Schalke
Ein Thema hat uns heute besonders beschäftigt, das schauen wir uns jetzt ausführlich an: Karaman, Sylla, Wöber, Gantenbein, zuletzt El-Faouzi und Gosens: Die Verletztenliste auf Schalke ist lang und wurde nach dem Spiel gegen Köln vergangenes Wochenende länger. Auf fast eine ganze Elf muss Trainer Miron Muslic in dieser englischen Woche verzichten. Denn morgen steht die 2. Runde im DFB-Pokal an, Schalke ist auswärts bei Zweitligist Dynamo Dresden gefragt. In der Pressekonferenz vor dem Spiel hat Muslic betont, dass fehlendes Personal keine Ausrede sein darf. Das Abschlusstraining am Nachmittag sollte die letzten Rückschlüsse auf den finalen Kader für morgen liefern – denn hinter einigen auf der Verletztenliste, wie Dejan Ljubicic, stand zuletzt nur noch ein leichtes Fragezeichen. Das Ziel für morgen Abend hat Muslic heute auch unterstrichen: Nach 5 Jahren endlich mal wieder ins Achtelfinale einziehen. Schalke macht sich dezimiert aber optimistisch auf den Weg nach Dresden zum Pokalspiel gegen Dynamo. Anpfiff ist morgen Abend um 18 Uhr. Zu sehen ist das Spiel nicht im Free-TV, sondern nur bei Sky.
Einen schönen und entspannten Abend wünscht Dirk Hübner aus der Radio-Emscher-Lippe-Redaktion