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Der Tag bei uns am 28. September
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Der Tag bei uns am 28. September

Heute mit diesen Themen: Massenschlägerei bei Kreisligaspiel in Gelsenkirchen, Kabeldiebstahl wohl Grund für Bahnchaos am Wochenende, Diensthündin Cleo schnappt Autoknacker in Gelsenkirchen, Grundsteinlegung für neues Polizei-Trainingszentrum.

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Guten Abend aus der Radio-Emscher-Lippe-Redaktion. Ich hoffe, du hattest einen guten Start in die Woche - hier kommt deine Zusammenfassung der Nachrichten für Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen.

Neues Trainingszentrum für die Polizei

Amokläufe, Terroranschläge oder schwere Raubüberfälle - für solche gefährlichen Szenarien soll die Polizei bei uns bald noch besser trainieren können. Heute Mittag wurde in Recklinghausen offiziell der Grundstein für ein neues, regionales Trainingszentrum gelegt, das auch für die Beamtinnen und Beamten aus Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen von großer Bedeutung ist. Auf einem rund 62.000 Quadratmeter großen Gelände - das entspricht etwa neun Fußballfeldern - entsteht ein hochmoderner Polizeicampus. Neben einem Schießstand sind eine Fahrzeugwerkstatt und spezielle Areale für das Training mit Einsatzfahrzeugen geplant. Das Land NRW finanziert den millionenschweren Neubau, um die Arbeit der verschiedenen Dienststellen enger zu verzahnen. Da der Standort Recklinghausen für die Polizei in unserer Region zentral ist, werden dort künftig Einsatzkräfte aus den genannten Städten gemeinsam üben, um Synergieeffekte zu nutzen. Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen rechnet damit, dass das Zentrum in spätestens drei Jahren fertiggestellt ist. Zur feierlichen Grundsteinlegung wurde auch eine Zeitkapsel versenkt, die neben einem Grundgesetzbuch auch eine aktuelle Tageszeitung enthält.

Krawall bei Kreisligaspiel in Gelsenkirchen

Auf dem Fußballplatz ging es am Sonntag deutlich ungemütlicher zu als geplant. Bei einem Kreisligaspiel an der Plauener Straße in Gelsenkirchen-Hüllen kam es zwischen der Heimmannschaft von Glückauf-Hüllen und der DJK Schwarz-Weiß Gelsenkirchen-Süd zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Nachdem sich eine größere Gruppe auf dem Platz gebildet hatte, eskalierte die Situation, sodass ein 33-jähriger Essener vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Schiedsrichter brach die Partie daraufhin ab. Die Polizei rückte mit mehreren Wagen an, nahm die Personalien vieler Beteiligter auf und ermittelt nun wegen einfacher und gefährlicher Körperverletzung. Der genaue Auslöser für den Zoff ist aktuell noch unklar.

Erste Spur nach großem Bahnchaos

Nachdem am Samstag rund um Gelsenkirchen stundenlang fast nichts mehr auf der Schiene ging, gibt es nun einen ersten Anhaltspunkt zu den Ursachen. Wie die Polizei mitteilte, deutet einiges auf Kabeldiebstahl hin, da Signalkabel nicht nur durchtrennt, sondern auch entwendet wurden. Eine gezielte Sabotage wird derzeit noch nicht bestätigt, die Ermittlungen laufen weiter in alle Richtungen. Das Ausmaß war enorm: Rund 300 Züge im Nah- und Fernverkehr waren betroffen, fielen aus oder wurden weiträumig umgeleitet. Erst am Samstagmittag konnte der Zugverkehr nach abgeschlossenen Reparaturarbeiten wieder schrittweise aufgenommen werden.

Diensthündin Cleo schnappt Autoaufbrecher

Erfolgreiche Unterstützung durch die Vierbeiner gab es heute in Gelsenkirchen. Ein 37-Jähriger steht im Verdacht, in der vergangenen Nacht auf der Brüsseler Straße in Bulmke-Hüllen ein Auto mit einem Schraubenzieher aufgebrochen zu haben. Nachdem Zeugen die Polizei alarmiert hatten, ergriff der Mann die Flucht. Er hatte jedoch nicht mit Diensthündin Cleo gerechnet, die sofort die Fährte aufnahm und ihn kurz darauf in einem Gebüsch an der Europastraße stellte. Der deutlich betrunkene und aggressive Tatverdächtige wurde ins Gewahrsam gebracht und muss sich nun einem Strafverfahren stellen.

Damit sind wir für heute bestens informiert. Ich wünsche dir einen schönen Abend.

Nadine Bonengel aus der Radio-Emscher-Lippe-Redaktion

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