
Guten Abend aus der Radio-Emscher-Lippe-Redaktion. Ich hoffe, du hattest einen guten Start in das Wochenende, der Brückentag hat dir hoffentlich etwas Entspannung gebracht. Ich habe für dich zusammengefasst, was an diesem Freitag in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck wichtig war.
Riesen-Public-Viewing an der Stadtgrenze
Deutschland kommt langsam in WM-Fieber, und das sorgt auch bei uns für ordentlich Wirbel. An der Gelsenkirchener Stadtgrenze, genauer gesagt auf dem Gelände der Arena auf Ewald in Herten, entsteht gerade etwas Großes. Die Veranstalter kündigen dort das womöglich größte Public Viewing der gesamten Bundesrepublik an. Auf einer Fläche von 13.500 Quadratmetern - das entspricht etwa zwei Fußballfeldern - sollen bis zu 10.000 Fans Platz finden. Am kommenden Donnerstag, den 11. Juni, startet das Spektakel um 12 Uhr mit einem Biergarten. Ab 15 Uhr gibt es einen XXL-Familientag, bevor um 18 Uhr das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika angepfiffen wird - der Eintritt dazu ist frei. Für Vorrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft gibt es Tickets bereits ab zwei Euro. Neben dem Fußball ist ein riesiges Rahmenprogramm geplant: Stars wie Ronan Keating, Atze Schröder, Vanessa Mai und DJ Ötzi treten dort auf. Auch ein Schalke-Festival am 18. Juli ist fest eingeplant, um die Herzen der königsblauen Fans höher schlagen zu lassen.
Warnstreiks im Einzelhandel
Wer heute noch schnell Besorgungen machen wollte, hat es in vielen Supermärkten und Geschäften bei uns vielleicht schon gemerkt. Die Gewerkschaft Verdi hatte für den Brückentag zu Warnstreiks im Einzel-, Groß- und Außenhandel aufgerufen. Das führte auch in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck zu Verzögerungen an den Kassen oder teils zu Engpässen im Sortiment. Verdi fordert für die Beschäftigten aktuell sieben Prozent mehr Lohn, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten abzufedern. Wie viele Mitarbeiter sich konkret beteiligt haben, ließ sich vorab nicht genau beziffern. Die Streikenden aus unserer Region sind heute Mittag zu einer zentralen Kundgebung nach Bochum gereist, um ihrem Ärger Luft zu machen.
Gänse-Alarm bei der Feuerwehr
Die Bottroper Feuerwehr hat momentan mit tierischen Anrufen zu kämpfen, die sie so schnell nicht mehr vergessen wird. In den letzten Tagen häuften sich die Notrufe besorgter Bürger, die Gänse auf Straßen, Grünflächen oder in Vorgärten entdeckt hatten. Viele riefen in Sorge um das Wohl der Tiere die 112, aus Angst, die Gänse könnten überfahren werden. Die Feuerwehr stellt nun klar: Solange die Tiere nicht feststecken oder in einer wirklich lebensbedrohlichen Lage sind, ist das kein Fall für die Rettungskräfte. Die Einsatzkräfte nehmen es mit Humor und betonen, dass Gänse auf Platzverweise ohnehin nur selten hören und wenig kooperativ sind. Falls die Tiere allerdings tatsächlich den Straßenverkehr gefährden, ist die Polizei der richtige Ansprechpartner, nicht die Feuerwehr.
Genieße den Abend und das hoffentlich freie Wochenende.
Einen schönen Abend Nadine Bonengel aus der Radio-Emscher-Lippe-Redaktion.