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Der Tag bei uns am 7. September
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Der Tag bei uns am 7. September

Heute mit diesen Themen: Rechtsextreme Schmierereien in Gelsenkirchen: Staatsschutz ermittelt, Schüsse auf Drogenboss-Neffen: Gelsenkirchener steht vor Gericht, Gewaltvorwürfe: Caritas lässt Geschichte von Bottroper Kinderheim aufarbeiten.

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Guten Abend aus der Radio-Emscher-Lippe-Redaktion. Ich habe dir wieder die wichtigsten Nachrichten des Tages aus Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen zusammengestellt.

Gewaltvorwürfe in ehemaligem Bottroper Heim

In Bottrop wird ein dunkles Kapitel der Vergangenheit aufgearbeitet. Der Caritasverband lässt mögliche Fälle von sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt im ehemaligen Kindervollheim St. Konrad untersuchen. Die Vorfälle sollen sich in den 1960er- und 1970er-Jahren ereignet haben. Nachdem sich im Januar 2026 eine heute 60-jährige Person mit entsprechenden Hinweisen gemeldet hatte, sah sich der Verband zum Handeln gezwungen. Um Transparenz zu schaffen, wurde eine unabhängige wissenschaftliche Studie der Universität Ulm sowie eine Archivrecherche durch die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegeben. Betroffene, Angehörige und Zeitzeugen können sich ab sofort anonym beim Forschungsteam der Uni Ulm melden, um über ihre Erfahrungen zu sprechen. Nach aktuellem Stand gibt es keine Hinweise auf Missstände in der heutigen Einrichtung, dem Kinderdorf am Köllnischen Wald. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen im Herbst 2027 vorliegen.

Mordprozess mit Gelsenkirchener Spur

Heute hat am Düsseldorfer Oberlandesgericht ein aufsehenerregender Mordprozess begonnen, der eine direkte Verbindung nach Gelsenkirchen hat. Auf der Anklagebank sitzen drei Männer, denen ein versuchter Mordanschlag auf den Neffen eines berüchtigten Drogenbosses zur Last gelegt wird. Der Hauptverdächtige, ein 22-Jähriger, wurde damals von Spezialkräften in seiner Gelsenkirchener Wohnung festgenommen, wo auch Waffen sichergestellt wurden. Die Tat ereignete sich Ende 2025 in Düsseldorf, als das Opfer bei einem Taxi-Anschlag schwer verletzt wurde. Der Prozess findet aus Sicherheitsgründen im Hochsicherheitstrakt des OLG statt. Zum Auftakt gab es bereits heftige Diskussionen über Verfahrensfehler und die Rolle der Angeklagten.

Staatsschutz ermittelt in Gelsenkirchen

Nach einer Serie von Schmierereien im Stadtgebiet von Gelsenkirchen hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Unbekannte hatten am Wochenende an zahlreichen Stellen rechtsextreme Parolen und Symbole hinterlassen. Betroffen sind unter anderem das Musiktheater in Schalke, eine Bushaltestelle, Wohnhäuser sowie ein türkisches Kulturzentrum und ein evangelischer Gebetsverein in Bulmke-Hüllen. Die Polizei hat bereits rund ein Dutzend Strafanzeigen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer am Wochenende verdächtige Personen mit Sprühdosen oder auffälliges Verhalten in der Nähe der genannten Orte beobachtet hat, sollte sich direkt bei der Polizei melden.

Ich hoffe, du bist mit dieser Zusammenfassung gut informiert in den Feierabend gestartet. Morgen früh gibt es dann natürlich wieder das Neueste aus unserer Region für dich.

Einen schönen Abend

Nadine Bonengel aus der Radio-Emscher-Lippe-Redaktion

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