Deutschlands tiefste Morgensendung ist nominiert

Mit „Deutschlands tiefster Morgensendung“ hat Radio Emscher Lippe im vergangenen Jahr eine der besten Radiosendungen Deutschlands produziert. Davon ist die Jury des renommierten Grimme-Instituts überzeugt und hat die Sendung in der Kategorie „Beste Sendung“ für den Deutschen Radiopreis 2019 nominiert.

© Radio Emscher Lippe

Damit ist „Deutschlands tiefste Morgensendung“ mit Lennart Hemme und Timo Düngen, die auf einer Idee und dem Konzept von Chefredakteur Ralf Laskowski beruht, eine von drei Sendungen, die in der Kategorie „Beste Sendung“ nominiert sind. Weitere Nominierte sind die Sendungen „Schwerpunkt: Was bleibt von der Affäre um das BAMF“ von Bremen Zwei und „Was Wollen Wissen – die Radioshow mit Fettes Brot“ von N-JOY vom NDR und Bremen Vier.

Lennart Hemme freut sich wie Bolle über die Nominierung

Die Freude bei Radio Emscher Lippe-Morgenmann Lennart Hemme ist schon angesichts der Nominierung riesengroß:

„Selten haben wir als Team so viel Arbeit und Vorbereitung in eine einzelne Sendung gesteckt. Und wenn du dann morgens nicht ins Studio, sondern fast 1.200 Meter tief unter die Erde fährst, wird dir das auch sehr schnell bewusst. Aber unten im Bergwerk gab es dann doch wieder das, was unsere Morgensendung auch sonst ausmacht: Viel Interaktion mit Hörern, kritische Live-Interviews und Respekt vor denen, die nicht jeden Tag in einer gemütlichen Redaktion arbeiten. Es ist toll, dass diese gemeinsame Leistung, über und unter Tage, jetzt von der Grimme-Jury mit einer Nominierung gewürdigt wird."

Auch der Chef ist aus dem Häuschen

„Egal, ob es am Ende nun noch den Preis gibt oder nicht – diese Sendung wird immer ein glänzender und unvergesslicher Höhepunkt in meiner Radiolaufbahn bleiben“, freut sich Radio Emscher Lippe-Chefredakteur Ralf Laskowski darüber, als Finalist nach Hamburg zu fahren.

„Schon die Nominierung beweist einmal mehr, welch hochwertiges Programm das Team von Radio Emscher Lippe Tag für Tag produziert. Und: Ich freue mich riesig, dass am Ende aus meiner verrückten Idee ein mit Sicherheit unvergesslicher Abend in der Hamburger Elbphilharmonie werden wird“.

Preisverleihung in der Hamburger Elbphilharmonie

Deutschlands tiefste Morgensendung war einer der wesentlichen Beiträge von Radio Emscher Lippe zum Ende des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet im vergangenen Jahr. Die Sendung ging am Morgen des 6. Dezember 2018 aus dem Bergwerk Prosper-Haniel Schacht 10 in Bottrop aus fast 1.200 Meter Tiefe auf die Antenne, nur wenige Tage bevor mit einem großen Festakt das Ende des Bergbaus besiegelt wurde. 

Der Deutsche Radiopreis wird am 25. September im Rahmen einer festlichen Gala mit vielen Prominenten in der Elbphilharmonie in Hamburg verliehen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird bei der zehnten Auflage der Preisverleihung zu Gast sein, Herbert Grönemeyer, Lena Meyer-Landrut, Nico Santos, Mark Forster und Simply Red stehen als Künstler auf der Bühne und Barbara Schöneberger moderiert den deutschlandweit bedeutendsten Radiopreis. Die Preisverleihung wird live auf mehr als 60 Radiostationen und im Fernsehen übertragen. Auch Radio Emscher Lippe berichtet am Abend vom Deutschen Radiopreis. Weitere Infos gibt es auch auf www.deutscher-radiopreis.de.

Sendung nachhören

© Radio Emscher Lippe
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Video zur Sendung

Am 6. Dezember 2018 haben wir von Radio Emscher Lippe die "Tiefste Morgensendung Deutschlands" gemacht. Auf der Zeche Prosper Haniel in Kirchhellen moderierte Lennart Hemme in 1.200 Metern Tiefe unsere vierstündige Morgensendung live von unter Tage - so etwas gab es im deutschen Radio noch nie!

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