
- Gegenstände aus dem Tresorraum können noch nicht herausgegeben werden
- Struktur des Ermittlungsteams wurde angepasst - weiter mit Verstärkung
Die Gelsenkirchener Polizei hat nach dem spektakulären Sparkasseneinbruch in Buer Ende letzten Jahres schon fast drei Viertel der Opfer vernommen. Über 2.300 Schließfachkunden hatten in den vergangen Wochen einen Termin bei der Polizei. Gut 3.100 Kunden sind insgesamt betroffen. Wer sich noch nicht gemeldet hat, wird jetzt auf Anweisung der Staatsanwaltschaft vorgeladen.
Die Arbeit am Tatort ist zwar beendet, trotzdem können die zurückgelassenen Gegenstände aus dem Tresorraum noch nicht an die Eigentümer zurückgegeben werden. Weil sie noch als Beweisstücke gelten, bittet die Gelsenkirchener Polizei weiter um Geduld.
Personeller Aufwand ist zurückgegangen, aber immer noch hoch
Die Ermittlungseinheit bei der Polizei Gelsenkirchen wurde mittlerweile verkleinert. Trotzdem bekommt die Behörde immer noch Unterstützung von Kollegen aus anderen Polizeipräsidien in NRW. Aus der extra eingerichteten Besonderen Aufbauorganisation (BAO) "Bohrer" wurde jetzt die Ermittlungskommission (EK) "Kernbohrer". Darin arbeitet eine hohe zweistellige Zahl von Polizisten an dem Fall.
Für die Vernehmung der Schließfachkunden hatte die Gelsenkirchener Polizei seit Januar auch ein extra Gebäude angemietet. Das wird jetzt Stück für Stück abgewickelt. Die weiteren Termine können im Präsidium in Buer stattfinden.