Erster Agrargipfel: NRW will Landwirten zuhören

In Düsseldorf hat der erste Agrargipfel für NRW stattgefunden. Ministerpräsident Laschet und Umweltministerin Heinen-Esser haben sich mit den Bauernverbänden getroffen. Die Bauern sind mehr und mehr unter Druck geraten.

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Die Landesregierung reagiert damit auf die massiven Bauernproteste der vergangenen Monate. Erst am Wochenende hatte es im Münsterland eine Protest-Sternfahrt mit hundert Traktoren nach Telgte gegeben. Das Treffen ist nur der Auftakt: Die Landesregierung will den Bauern zuhören und erstmal schauen, wo der Schuh genau drückt. Es soll weitere Treffen geben.

Erst dann will die Politik entscheiden, wie sie den Landwirten helfen kann. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sagte kurz vor Beginn des Gipfels, dass wenn man weiter Lebensmittel wolle, die regional produziert würden, müsse man auch den Bauern gerecht werden.

Bauern in Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen Wochen häufiger protestiert. Sie machen sich große Sorgen um ihre Zukunft© Narciandi
Bauern in Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen Wochen häufiger protestiert. Sie machen sich große Sorgen um ihre Zukunft
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Bauern fürchten um Zukunft

Die Bauern sehen sich durch schärfere Umweltschutzregeln aus Berlin und Brüssel unter Druck gesetzt. Zum Beispiel, wenn es um den Einsatz von Düngern geht. Wirtschaftlich zu arbeiten wird für viele Landwirte offenbar immer schwieriger. Einige Betriebe mussten schon schließen. Das will die Landesregierung verhindern. Denn immerhin sorgen die Bauern in NRW für Tausende Jobs.

Autor: José Narciandi

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