Falscher Polizist mit Fahndungsfoto gesucht

Mit einem Bild aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Köln morgen in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ einen falschen Polizisten, der auch Verbindungen in unsere drei Städte haben könnte. 

Falscher Polizist Köln
© Polizei Köln

Der etwa 35 bis 40 Jahre alte Mann soll sich als Kriminalbeamter ausgegeben haben und von einer Rentnerin die Übergabe von 15.000 Euro gefordert haben. Als die 80-Jährige bei der geplanten Geldübergabe in Köln Nachfragen stellte und ihren Sohn informierte, flüchtete der Geldabholer. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die den mutmaßlichen Täter kennen. 

Die zuständigen Ermittler fragen

Wer kennt den auf dem Fahndungsbild und in dem Fernsehbeitrag gezeigten Mann? Wer kann Angaben zu dessen Identität oder Aufenthaltsort machen? Wer befand sich zur Tatzeit im Bereich der Straße "An der Schanz" und hat Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten?

Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 25, Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

Die zuständigen Ermittler gehen davon aus, dass der auf den Fahndungsbildern Gezeigte Bezüge ins Ruhrgebiet haben könnte.

Fahndungstext der Polizei Köln

Mit einem Foto aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei Köln nach einem etwa 35 bis 40 Jahre alten und ungefähr 1,75 Meter großen Mann. Ihm wird vorgeworfen, am Freitag (26. Juli) im Stadtteil Riehl als "falscher Kriminalbeamter" von einer Seniorin (80) die Übergabe von 15.000 Euro gefordert zu haben. Als die 80-Jährige Nachfragen stellte und ihren Sohn informierte, flüchtete der Geldabholer.

Gegen 10 Uhr erhielt die Anwohnerin der Straße "An der Schanz" den Anruf eines angeblichen Kriminalpolizisten. Der Anrufer erklärte der Rentnerin, dass bei ihr eingebrochen und sensible Daten gestohlen wurden. Zur Sicherheit solle sie jetzt zu ihrer Bank gehen und alle Abhebungen prüfen. Fortlaufend klingelte ab diesem Zeitpunkt das Telefon der betagten Dame und immer wieder redete der Anrufer auf sie ein. Letztlich forderte er die Frau unter einem Vorwand auf, einen Betrag von 15.000 Euro vom Konto abzuheben.

Die 80-Jährige ging auftragsgemäß zur Bank, tätigte die Barabhebung und ging mit den Geldscheinen wieder nach Hause. Erneut klingelte das Telefon und der falsche Polizist bekräftigte, dass die Geldscheine polizeilich geprüft werden müssten und eine Geldübergabe an seinen Kollegen unausweichlich sei. Zur Sicherheit stimmte er mit der Seniorin ein Kennwort ab, welches der Geldabholer ihr nennen würde.

Gegen 14 Uhr klingelte es an der Haustür der Geschädigten und der Abholer meldete sich mit dem vereinbarten Kennwort. Die Rentnerin packte den Umschlag mit dem Geld und begab sich ins Foyer des Mehrfamilienhauses. Dort wartete der auf dem Fahndungsbild gezeigte Mann und forderte die Übergabe des Geldes. Gerade noch rechtzeitig wurde die Seniorin stutzig und stellte Nachfragen. Zudem informierte sie ihren Sohn (50) über die außergewöhnliche Situation. Diesen Moment nutzte der Täter und entfernte sich ohne die anvisierte Beute.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/4365469

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