
- Pläne für Welheimer Mark und Prosper II
- Neuer Stadtraum mit Gewerbe, Wohnen und Freizeit
Nach jahrelanger Entwicklung kann das Großprojekt "Freiheit Emscher" im Bottroper Süden und Essener Norden endlich konkret angegangen werden. Die Entwicklungsgesellschaft hat wichtige Zuwendungen vom Land und der EU erhalten. Damit sollen die Umstrukturierungspläne für fünf ehemalige Bergbauflächen entlang der Emscher in die Tat umgesetzt werden. Rund zehn Millionen Euro fließen nach Bottrop. Unter anderem in der Welheimer Mark und auf der Fläche der ehemaligen Zeche Prosper II soll ein neuer Stadtraum mit einem Mix aus Gewerbe, Wohnen und Freizeit entstehen. Aktuell sei man noch in der Planungsphase, aber in den nächsten drei bis vier Jahren werde man erste Entwicklungen sehen, sagte uns Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld.
Man wisse um die Verkehrsbelastung im Bottroper Süden. Zuerst müsse dafür gesorgt werden, dass der Verkehr in und aus dem Viertel gut funktioniert, so Buschfeld. Dafür werde es die sogenannte Umweltrasse geben, die von der Bottroper Innenstadt über das Freiheit Emscher-Projektgebiet nach Essen führen soll, als Alternative zu den schon bestehenden Strecken. Es handele sich aber um ein "Dekaden-Projekt". In der Welheimer Mark soll laut der Entwicklungsgesellschaft die Ressource Wasser im Mittelpunkt stehen mit entsprechender Forschung im Bereich Abwasser, Trinkwasser und Wertwasser. Das Areal auf Prosper II eigne sich dagegen für Unternehmen aus dem Bereich Kreativ- und Freizeitwirtschaft. Mit Tetraeder, Alpincenter und der Eloria Erlebnisfabrik befinden sich bereits Freizeitattraktionen im direkten Umfeld.
