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Fast 80 Mio. für Großprojekt "Freiheit Emscher"
© Radio Emscher Lippe
v.l.: Prof. Dr. Uli Paetzel (Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft/Lippeverband), Oberbürgermeister Matthias Buschfeld (Stadt Bottrop), Staatssekretär Paul Höller (Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz und Energie Nordrhein-Westfalen), Oberbürgermeister Thomas Kufen (Stadt Essen), Gernot Pahlen (Geschäftsführer Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft), Michael Kalthoff (Vorstandsvorsitzender der RAG und Vorsitzender der Geschäftsführung RAG Montan Immobilien)
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Fast 80 Mio. für Großprojekt "Freiheit Emscher"

Wichtiger Tag für das Großprojekt "Freiheit Emscher" in Bottrop und Essen: Das Land NRW hat gemeinsam mit der EU einen Förderbescheid von rund 78 Millionen Euro übergeben. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 07.01.2026 13:18

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  • Pläne für Welheimer Mark und Prosper II
  • Neuer Stadtraum mit Gewerbe, Wohnen und Freizeit
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Nach jahrelanger Entwicklung kann das Großprojekt "Freiheit Emscher" im Bottroper Süden und Essener Norden endlich konkret angegangen werden. Die Entwicklungsgesellschaft hat wichtige Zuwendungen vom Land und der EU erhalten. Damit sollen die Umstrukturierungspläne für fünf ehemalige Bergbauflächen entlang der Emscher in die Tat umgesetzt werden. Rund zehn Millionen Euro fließen nach Bottrop. Unter anderem in der Welheimer Mark und auf der Fläche der ehemaligen Zeche Prosper II soll ein neuer Stadtraum mit einem Mix aus Gewerbe, Wohnen und Freizeit entstehen. Aktuell sei man noch in der Planungsphase, aber in den nächsten drei bis vier Jahren werde man erste Entwicklungen sehen, sagte uns Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld.

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Fast 80 Mio. für Großprojekt "Freiheit Emscher"
© Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft
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Man wisse um die Verkehrsbelastung im Bottroper Süden. Zuerst müsse dafür gesorgt werden, dass der Verkehr in und aus dem Viertel gut funktioniert, so Buschfeld. Dafür werde es die sogenannte Umweltrasse geben, die von der Bottroper Innenstadt über das Freiheit Emscher-Projektgebiet nach Essen führen soll, als Alternative zu den schon bestehenden Strecken. Es handele sich aber um ein "Dekaden-Projekt". In der Welheimer Mark soll laut der Entwicklungsgesellschaft die Ressource Wasser im Mittelpunkt stehen mit entsprechender Forschung im Bereich Abwasser, Trinkwasser und Wertwasser. Das Areal auf Prosper II eigne sich dagegen für Unternehmen aus dem Bereich Kreativ- und Freizeitwirtschaft. Mit Tetraeder, Alpincenter und der Eloria Erlebnisfabrik befinden sich bereits Freizeitattraktionen im direkten Umfeld. 

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