Frank Baranowski tritt nicht mehr als OB-Kandidat an

Das Gelsenkirchener Stadtoberhaupt hat heute verkündet, bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr als Spitzenkandidat für die SPD anzutreten.

Frank Baranowski
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Baranowski ist seit 2004 Oberbürgermeister von Gelsenkirchen. Er halte es für den richtigen Zeitpunkt, nach dann 16 Jahren als Stadtoberhaupt aufzuhören, sagte ein sichtlich bewegter Baranowski am späten Nachmittag auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. Er habe nie als dienstältester Oberbürgermeister der Nachkriegszeit in die Gelsenkirchener Geschichte eingehen wollen. Die Amtszeit des 57-Jährigen läuft noch bis Ende Oktober 2020. Wie es danach für ihn weitergeht, ließ Baranowski offen. Er betonte aber, dass es keine konkreten Angebote für andere politische Ämter oder aus der Wirtschaft gebe. Er wolle Gelsenkirchen erhalten bleiben, so das Stadtoberhaupt.

Zukunftsentscheidungen auch in Gladbeck und Bottrop

Vor einem Monat hatte schon Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland angekündigt, bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr nicht mehr als Spitzenkandidat für die SPD anzutreten. Mit mittlerweile 66 Jahren wolle er sich aus dem Amt zurückziehen, so die Begründung. Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler hat sich noch nicht zu seiner Zukunft geäußert. 

Das sagte Frank Baranowski im Radio Emscher Lippe-Interview

© Radio Emscher Lippe / Michael Rose

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