Gelsenkirchen: Angeklagter gibt tödliche Attacke auf Rocker zu

Im Prozess um den Tod eines Gelsenkirchener Rockers hat es am Essener Landgericht eine überraschende Wende gegeben.

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  • Überraschende Wende vor Gericht
  • bislang hatten die Angeklagten geschwiegen

Ein 24-jähriger Angeklagter hat zugegeben, das 63-jährige Mitglied der Freeway-Riders im Oktober 2018 in Rotthausen auf offener Straße erstochen zu haben. Sein Anwalt hat eine entsprechende Erklärung vor Gericht verlesen. Der junge Mann soll vor der Tat Wodka getrunken und Kokain genommen haben. Wie die Richter die Erklärung werten, ist noch völlig offen, sagte uns ein Gerichtssprecher. Insgesamt sitzen vier Angeklagte im Alter zwischen 24 und 27 Jahren wegen Totschlags auf der Anklagebank. Sie sollen Mitglieder der Bandidos sein. Sie hatten bislang zu den Vorwürfen geschwiegen. Ein Urteil könnte es Ende Juni geben.

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