Gelsenkirchen: Appell an Seppelfricke und Küppersbusch

Die Politik in Gelsenkirchen fordert Seppelfricke und Küppersbusch dazu auf, ihre Werke in Gelsenkirchen nicht wie geplant zu schließen.

© Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Die Resolution wurde in der heutigen Ratssitzung einstimmig beschlossen. Die Schließungen seien wirtschaftlich nicht nachvollziehbar, da beide Unternehmen Gewinne einfahren würden. Die Politiker fordern sie jetzt auf, mit Arbeitnehmervertretern und der Wirtschaftsförderung gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Durch die Schließung der Werke würden mehr als 200 zum Teil hochqualifizierte Arbeitsplätze wegfallen.

Beide Unternehmen wollen zum Jahresende dicht machen

Im April hatten die Traditionsunternehmen Seppelfricke und Küppersbusch angekündigt, ihre Produktionen in Gelsenkirchen teilweise zu schließen oder komplett ins Ausland zu verlagern. 230 Arbeitsplätze sind dadurch insgesamt bedroht. Bei Küppersbusch schließt der Großküchebereich zum Jahresende. Das Seppelfricke-Werk an der Haldenstraße in Schalke soll ab Juli in mehreren Schritten stillgelegt werden.  Ab Ende des Jahres sollen dann nur noch wenige Mitarbeiter mit Aufräumarbeiten beschäftigt sein.

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