
- 1,4 Millionen Euro fließen in das "Projektbüro"
- Arbeit des Teams für vier Jahre gesichert
Wie die Stadt mitteilt, fließen rund 1,4 Millionen Euro Fördergeld vom Land NRW an das örtliche Projektbüro. Damit ist die Arbeit des Teams für die nächsten vier Jahre gesichert.
Das Büro hat eine wichtige Aufgabe: Weil bis spätestens 2038 alle Steinkohlekraftwerke vom Netz gehen müssen, droht der Verlust von Arbeitsplätzen. Damit das nicht passiert, hilft das Projektbüro Unternehmen und der Verwaltung dabei, neue, zukunftsfähige Ideen zu entwickeln und die nötigen Bundesförderungen zu beantragen.
Dass diese Hilfe im Bürokratie-Dschungel funktioniert, zeigen laut Stadt bereits erste konkrete Erfolge. So konnte durch die Unterstützung des Büros bereits das neue Wasserstoff-Labor an der Westfälischen Hochschule gefördert werden. Auch die Wiederbelebung der ehemaligen Zeche Westerholt geht auf diese Arbeit zurück. Gelsenkirchen ist einer von fünf betroffenen Standorten im Revier, für die der Bund insgesamt 662 Millionen Euro bereitstellt.