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Gelsenkirchen: Ermittlungen gegen Kindesmissbrauch im Netz
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Gelsenkirchen: Ermittlungen gegen Kindesmissbrauch im Netz

Die Polizei Gelsenkirchen hat in der vergangenen Woche gegen Kindesmissbrauch im Netz durchgegriffen.

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  • Durchsuchungen an 19 Anschriften in Gelsenkirchen
  • Verdacht auf Verbreitung, Besitz oder Verschaffen von Missbrauchsdarstellungen
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Die Polizei Gelsenkirchen hat im Kampf gegen die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt und an 19 Anschriften im Stadtgebiet Durchsuchungen durchgeführt. Das teilt die Polizei Gelsenkirchen mit. Beantragt wurden die Beschlüsse von der bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelten Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen sowie von der Staatsanwaltschaft Essen beim jeweils zuständigen Ermittlungsrichter. Die Ermittlungen in der vergangenen Woche gegen die 19 nicht miteinander in Verbindung stehenden Beschuldigten wurden von zahlreichen Einsatzkräften der Kriminalpolizei unterstützt. Dabei kam auch ein Datenträgerspürhund zum Einsatz.

Bei den Durchsuchungen wurden über 100 Datenträger als Beweismittel sichergestellt, deren Auswertung noch andauert. Der Großteil der 19 Verfahren wird nach bisherigen Informationen wegen des Verdachts des Verbreitens, Besitzes oder Sich-Verschaffens kinderpornografischer Inhalte geführt. In einem Fall ermittelt die Polizei Gelsenkirchen wegen des Verdachts des sogenannten Cybergroomings: Es steht im Raum, dass die Person den Kontakt zu Kindern gesucht zu haben soll, um sie sexuell zu belästigen. Zudem wurden zwei Strafverfahren wegen Steuerhehlerei sowie wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Die Polizei Gelsenkirchen betont, damit konsequent gegen die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen vorzugehen. Eltern wird geraten, ihre Kinder zu schützen, sie zu ermutigen, eigene Grenzen zu zeigen und sich bei Bedarf Hilfe zu holen. Kinder und Jugendliche sollten verantwortungsvoll mit eigenen Fotos und Videos umgehen, Eltern sollten zudem selbst keine Fotos ihrer Kinder in unangemessenen Situationen posten. Weitere Informationen und Hilfsangebote gibt es im Präventionsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen.

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