Gelsenkirchen: Ex-Lehrer wegen schweren Betrugs vor Gericht

Ein pensionierter Lehrer muss sich heute wegen besonders schweren Betrugs vor dem Amtsgericht Düsseldorf verantworten. Der 67-Jährige soll trotz seines Vorruhestandes neun Jahre lang volles Gehalt kassiert haben.

Symbolbild Gerichtsprozess
© Oliver Müller / Funke Foto Services

Im Jahr 2009 hatte sich der angestellte Lehrer mit der Bezirksregierung darauf geeinigt, in den Vorruhestand zu gehen. Wegen eines Übermittlungsfehlers der Bezirksregierung soll das Landesamt für Besoldung aber nichts davon erfahren haben. So überwies die Abrechnungsstelle jahrelang weiter das volle Gehalt – insgesamt fast eine halbe Million Euro. Weil der 67-Jährige den Fehler nicht gemeldet haben soll, droht ihm jetzt Gefängnis. Im Frühjahr war der Rentner schon vom Gelsenkirchener Arbeitsgericht dazu verurteilt worden, über 300.000 Euro ans Land zurück zu zahlen.

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