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Gelsenkirchen: Fast 30 Millionen Euro fehlen im Haushalt
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Gelsenkirchen: Fast 30 Millionen Euro fehlen im Haushalt

Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Andrea Henze hat heute (03.09.) gemeinsam mit Stadtkämmerer Daniel Schweihoff den Haushaltsentwurf für 2027 in den Rat eingebracht.

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  • Fehlbedarf von 29,9 Millionen Euro im Haushaltsentwurf für 2027
  • Kein Haushaltssicherungskonzept, Gelsenkirchen könne trotzdem investieren
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In Gelsenkirchen haben Oberbürgermeisterin Andrea Henze und Stadtkämmerer Daniel Schweihoff den Haushaltsplanentwurf für 2027 in den Rat der Stadt eingebracht. Die Vorlage rechnet mit einem Fehlbedarf von 29,9 Millionen Euro. Trotz der angespannten Kassenlage besteht nach dem Entwurf keine Pflicht zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts.

Für Gelsenkirchen bedeutet das laut Henze, dass die Stadt trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter investieren kann, statt sich nur auf Sparmaßnahmen zu konzentrieren. Gleichzeitig bleibt die finanzielle Lage angespannt: Der Jahresabschluss 2025 fiel mit einem Defizit von rund 111,3 Millionen Euro deutlich schlechter aus als der ursprünglich geplante Fehlbedarf von 52,1 Millionen Euro. Nach Einschätzung der Stadt zeigt die Entwicklung der vergangenen Jahre ein strukturelles Finanzierungsdefizit, das durch mehrere Krisen zusätzlich verschärft wurde.

Die mittelfristige Planung sieht laut Stadt eine schrittweise Reduzierung des Fehlbedarfs vor, bis 2030 auf rund 3,9 Millionen Euro. Weil ein ausgeglichener Haushalt für 2027 nicht erreichbar ist, muss die geplante Reduzierung der allgemeinen Rücklage von der zuständigen Aufsichtsbehörde genehmigt werden.

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