Gelsenkirchen: Frau soll eigene Tochter für Missbrauch angeboten haben

Die Polizei hat heute eine Gelsenkirchenerin festgenommen, die ihre Tochter für Missbrauchshandlungen angeboten haben soll. 

Bild eines Polizeiautos mit eingeschaltetem Blaulicht
© pattilabelle / Fotolia.com

Laut Polizei und Staatsanwaltschaft soll die 38-Jährige mit einem 47-Jährigen aus Essen gechattet, dabei kinderpornografischen Inhalt geteilt und ihre Tochter angeboten haben. Die Gelsenkirchenerin hat die Chats mit dem Mann laut Polizei zugegeben. Im realen Leben sei es aber nicht zum Missbrauch ihrer Tochter gekommen. Die Beamten nahmen den Mann heute ebenfalls fest. Auf die Spur kam die Polizei dem Essener nach einem Hinweis des Bundeskriminalamtes.

Polizei stellt Datenträger sicher

Die Beamten haben die Wohnung des Mannes durchsucht und Handy sowie weitere Datenträger sichergestellt. Darauf fand die Polizei kinderpornografische Fotos von der Tochter des Mannes und Hinweise auf deren eventuellen Missbrauch. Auch in der Wohnung der Frau stellten die Beamten Datenträger sicher. Diese müssen aber noch ausgewertet werden. Beiden Mädchen sind laut Ermittler im Grundschulalter. 

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