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Gelsenkirchen: Großkontrolle gegen Sozialbetrug
© Michael Dahlke / FUNKE Foto Services
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Gelsenkirchen: Großkontrolle gegen Sozialbetrug

Die Behörden haben eine landesweite Aktion gegen Schrottimmobilien und Sozialleistungsbetrug gestartet. Über 300 Mitarbeiter kontrollieren Wohnungen in Gelsenkirchen und anderen Städten.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.03.2026 09:59

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  • Kontrollen in insgesamt zwölf NRW-Städten
  • Kriminelle Vermieter sollen gestoppt werden
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Das Land Nordrhein-Westfalen geht heute gegen Schrottimmobilien und Sozialbetrug in Gelsenkirchen und anderen Städten vor. Seit dem frühen Morgen kontrollieren weit mehr als 300 Behördenmitarbeiter in Gelsenkirchen und elf weiteren Kommunen (Dortmund, Duisburg, Essen, Hagen, Krefeld, Langenfeld, Leverkusen, Remscheid, Solingen, Velbert und Wuppertal) mehr als 250 Wohnungen. Das hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung am Vormittag bekannt gegeben. Ergebnisse soll es morgen (05.03.) geben. Es ist schon die dritte Aktion dieser Art.

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Land will gegen kriminelle Strukturen vorgehen

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Ziel der Aktion ist es, Vermieter zu stoppen, die Problemimmobilien gezielt an Armutszuwanderer aus Südosteuropa vermieten, um Sozialleistungen abzugreifen. Die Razzia heute setzt laut Ministerium neue Maßstäbe der behördlichen Zusammenarbeit: Erstmals würden Erkenntnisse der beteiligten Kommunen mit Erkenntnissen der Bundesagentur für Arbeit miteinander verknüpft. So sollen Auffälligkeiten schon vor und im Rahmen der Kontrollaktion zielgerichteter überprüft und Verstöße noch konsequenter verfolgt werden.

Um gegen die Missstände rund um die Schrotthäuser vorzugehen, führt die Stadt Gelsenkirchen selbst regelmäßig Kontrollen durch

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