
- Kolonne aus zehn 40-Tonnern: Begleitet von zweitem Konvoi
- Weitere Stationen in Coesfeld und Haltern am See
In Gelsenkirchen fährt heute (15.10.) eine Marschkolonne aus zehn 40-Tonnern mit insgesamt 45 Teilnehmern. Mit denen führt das Deutsche Rote Kreuz ein Training eines internationalen Hilfskonvois durch. Das teilt der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe mit. Die Übung findet zwischen 9 und 16:30 Uhr statt, neben Gelsenkirchen fährt die Kolonne auch Stationen in Coesfeld und Haltern am See an. Der DRK-Konvoi wird von einer zweiten Kolonne, die auch aus zehn 40-Tonnern besteht, begleitet. Die stammt vom Technischen Hilfswerk.
Für Autofahrer in Gelsenkirchen bedeutet das: Die Kolonnen sind durch Blaulicht und Fahnen gekennzeichnet und fahren als geschlossener Verband. Verkehrsrechtlich gilt ein solcher Verband als ein einziges Fahrzeug. Das heißt konkret: Fährt der erste Wagen bei Grün über die Ampel, dürfen die anderen einfach hinterher, auch wenn die Ampel zwischendurch auf Rot springt.
Das DRK bittet Verkehrsteilnehmer daher, die Marschkolonnen nicht zu überholen, nicht zwischen die Fahrzeuge zu fahren und ausreichend Abstand zu halten.
Mit der Übung trainiert das Deutsche Rote Kreuz den Transport internationaler Hilfsgüter mit einem größeren Marschverband. Dabei werden bundesweit Fahrzeuge für einen gemeinsamen Logistikeinsatz zusammengeführt, Ziel ist es, die überregionale Zusammenarbeit und die Abläufe bei künftigen Hilfsgütertransporten zu trainieren. Koordiniert wird die Übung durch das DRK-Generalsekretariat in Berlin, sie findet im Rahmen des rescEU-Mechanismus der Europäischen Union statt, mit dem zusätzliche Kapazitäten im Katastrophenschutz aufgebaut werden.