
- Gladbeck ähnlich hoch, Bottrop im Landesdurchschnitt
- Zahlen zuletzt in allen drei Städten gesunken
Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamtes. Damit liegt die Quote in Gelsenkirchen deutlich über dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen. Landesweit betrifft das rund jeden zehnten Menschen. Konkret bekamen Ende 2025 knapp 56.700 Menschen in Gelsenkirchen sogenannte Mindestsicherungsleistungen. Das entspricht einer Quote von gut 21 Prozent. Dazu zählen unter anderem Bürgergeld, Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung sowie Leistungen für Asylbewerber.
Auch in Gladbeck und Bottrop sind viele Menschen betroffen
In Gladbeck lag die Quote zuletzt bei rund 17 Prozent, in Bottrop bei knapp 11 Prozent. Damit liegt Bottrop näher am Landesdurchschnitt, während Gladbeck deutlich darüber liegt. Immerhin sind die Zahlen zuletzt überall leicht gesunken. In Gelsenkirchen gab es rund zwei Prozent weniger Empfänger als im Jahr zuvor, in Gladbeck und Bottrop war der Rückgang ähnlich. Trotzdem bleibt der Anteil gerade in Gelsenkirchen und Gladbeck deutlich höher als im Landesschnitt.