
- Kontrollen in Bulmke-Hüllen, Ückendorf und der Altstadt
- Viele Kunden bekommen kein Geld mehr vom Jobcenter
Die Stadt Gelsenkirchen geht weiter gegen betrügerische Vermieter und Sozialleistungsmissbrauch vor. Bei einer Razzia in Bulmke-Hüllen, Ückendorf und der Altstadt vergangene Woche haben die Behörden wieder viele Missstände aufgedeckt. 34 Wohnungen wurden kontrolliert - in neun kamen die Behörden rein. Bei mehreren Wohnungen besteht der Verdacht, dass sie illegal als Unterkunft für Monteure genutzt werden. In anderen gab es Müllberge oder massive Baumängel - zum Beispiel fehlende Absturzsicherungen oder offenliegende Kabel.
Viele Fälle von Sozialleistungsmissbrauch
17 Personen wurden "von Amts wegen" abgemeldet und bekommen kein Geld vom Jobcenter mehr. Bei einem Leistungsempfänger entdeckten die Behörden vor seinem Wohnhaus an der Bismarckstraße einen teuren Mercedes, der ihm zugeordnet werden konnte. Die Zahlungen werden eingestellt.