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Gelsenkirchen: Prozess nach Schüssen auf offener Straße
© Paul Hill - Fotolia
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Gelsenkirchen: Prozess nach Schüssen auf offener Straße

In Gelsenkirchen ist ein Streit auf offener Straße mit Schüssen und Lebensgefahr geendet – offenbar nur weil ein Mann seine verlorene Brille suchen wollte.

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  • Opfer verlor bei Schlägerei seine Brille
  • Angeklagter soll mehrfach auf ihn geschossen haben
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Vor dem Landgericht Essen muss sich deshalb ab heute ein 47-jähriger Mann unter anderem wegen versuchten Totschlags verantworten.

Laut Anklageschrift begann die Geschichte an einem Sommernachmittag im Juli 2025. Zunächst gerieten zwei Männer mit einem Unbekannten an der Hauptstraße in der Gelsenkirchener Innenstadt aneinander. Dieser zog zunächst ab, kam kurz darauf aber mit Verstärkung zurück – darunter auch der Angeklagte. Zusammen sollen sie auf die beiden Männer eingeprügelt und eingetreten haben.

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Opfer schwebte in akuter Lebensgefahr

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Besonders verhängnisvoll: Eines der Opfer verlor bei der Schlägerei seine Brille. Als der Mann wenig später genau an diesen Ort zurückging, um sie zu suchen, eskalierte die Situation komplett. Der Angeklagte soll laut Staatsanwaltschaft mit einer Waffe aufgetaucht sein und mehrfach auf den Suchenden gefeuert haben. Das Opfer schwebte durch die Schusswunden in akuter Lebensgefahr.

Das Schwurgericht hat für den Fall insgesamt neun Verhandlungstage angesetzt.

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