
- Streit soll durch einen Böller ausgelöst worden sein
- Ein Mann wurde von einem Schuss ins Bein getroffen
Vor dem Essener Landgericht startet am Donnerstag der Prozess gegen einen 27-jährigen Mann aus Gelsenkirchen. Ihm werden unter anderem versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Auslöser war ein Streit in der Neujahrsnacht 2024 in der Gelsenkirchener Altstadt. An der Schultestraße/Bismarckstraße waren kurz nach Mitternacht mehrere Menschen aneinandergeraten – angeblich wegen eines Feuerwerkskörpers, den das Opfer einem anderen Beteiligten vor die Füße geworfen haben soll. Die Situation eskalierte, mehrere Männer prügelten sich. Auch Gas- und Schreckschusspistolen wurden gezückt. Im Laufe des Streits soll der Angeklagte mit einer scharfen Waffe zweimal geschossen haben – dabei wurde ein Mann am Bein getroffen und verletzte. Für den Prozess sind sechs Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird Anfang März erwartet.